Die Gemeinde Hetzles will im Haushaltsjahr 2014 Investitionen in Höhe von 1,685 Millionen Euro schultern. Nach heutigem Stand muss die Gemeinde davon aber 1,234 Millionen Euro finanzieren.

Auf dieses Ergebnis verständigte sich jetzt der Gemeinderat bei ersten Haushaltsvorberatungen. Ein Schwerpunkt im kommenden Jahr ist unter anderem das neue Baugebiet "An der Schule" mit geschätzten 950.000 Euro. Im Jahr 2015 werden dafür weitere 700.000 Euro und im Jahr darauf nochmals 400.000 Euro für Flächenkauf und Erschließung fällig.

Aber auch die Dorferneuerung im Ortsteil Honings mit 35.000 Euro für Planungskosten in 2014 und 90.000 Euro Baukosten in 2015 fordern die Gemeinde finanziell heraus. Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH) verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass aus dem laufenden Haushaltsjahr immerhin noch 451.000 Euro an nicht ausgegebenen Haushaltsmitteln zur Verfügung stehen.

Kleine Defizit im Kindergarten

Dies würde den Finanzierungsbedarf ein Stück weit reduzieren. Dieser Umstand würden auch die Erlöse aus dem Grundstücksveräußerungen im neuen Baugebiet ergeben.

Auf dieser Faktenbasis soll nun jedenfalls der Haushaltsplan 2014 von der VG-Verwaltung zusammengestellt und dann dem Gemeinderat im kommenden Jahr zur Verabschiedung vorgelegt werden.

Gemischt fiel anschließend die Vorstellung des Etats des katholischen Kindergartens und der Kinderkrippe durch Kirchenpfleger Andreas Bayer aus. Der wies zwar für das Haushaltsjahr 2012/13 ein kleines Defizit von 3200 Euro aus.

Wegen seiner Haushaltsüberschneidung muss dieses Defizit nicht von der Gemeinde ausgeglichen werden. Für das laufende Kindergartenjahr erwartet die Gemeinde einen Überschuss in Höhe von 20.400 Euro.

Auch die Auslastung der gesamten Einrichtung - d.h. von Kindergarten und Krippe - mit einem Wert von nahezu 100 Prozent kann sich sehen lassen. Rund 85 Prozent der Kinder komen dabei nach Angaben der Gemeinde aus Hetzles.

Neues Verkehrsschild

Am Ende verständigten sich die Gemeinderäte noch darauf, für die Warnung des aus Neunkirchen einfahrenden Schwerlastverkehrs vor den enger werdenden und nicht mehr so ohne weiteres zum Rangieren verwendbaren Straßen im entgegengesetzten Neubaugebiet in Höhe des Kreisverkehrs an der Grundschule ein großes Hinweisschild aufzustellen.

Darauf soll, wie von der Polizeiinspektion Forchheim empfohlen, stehen: "Enge Ortsdurchfahrt". Ergänzt werden wird die Warnung mit einem skizzierten Lkw und einem Wende-Pfeil.