In ihrer Sitzung im Gasthaus Pflaum in Zochenreuth beschloss die Verbandsversammlung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Aufseß-Gruppe den Haushaltsplan für 2020.

Der Geschäftsführer Hans Müller legte den Jahresabschluss 2019 vor. Demnach betrugen die Gesamteinnahmen 537.134 Euro, die Gesamtausgaben 419.583 Euro, so dass ein Sollüberschuss von 117.550 Euro zu verbuchen war. Der Haushaltsplan 2020 schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 1.171.350 Euro ab. 327.000 Euro entfallen auf den Verwaltungshaushalt. Diese Summe ist um 99.800 Euro höher als im Vorjahr. Die Einnahmen aus den Wasserverbrauchsgebühren betragen 165.000 Euro. Der aktuelle Wasserpreis mit 1,05 Euro pro Kubikmeter zuzüglich Grundgebühr bleibt unverändert.

Im Vermögenshaushalt sind 844.350 Euro veranschlagt. Darin enthalten sind der Neubau der Verbindungsleitung nach Rauhenberg und die Erneuerung des Leitungsnetzes in Hubenberg mit zusammen 564.000 Euro. 45.000 Euro sollen in die Regel- und Messtechnik (Fernüberwachung) investiert werden. An Planungskosten und Baunebenkosten werden 27 000 Euro anfallen. Das von der beauftragten Steuerberatungsgesellschaft aufgestellte Anlagenverzeichnis weist für den Zweckverband ein Vermögen 2.179.011 Euro auf. Dem steht ein Schuldenstand 440.480 Euro gegenüber. Die ordentliche Tilgung beträgt im laufenden Haushaltsjahr 53.720 Euro. Neue Kredite werden nicht benötigt. Der Kassenbestand lag zum 31. Dezember 2019 bei 151.000 Euro.

In den kommenden Haushaltsjahren seien, erläuterte Geschäftsführer Hans Müller, neben dem üblichen Tagesgeschäft insbesondere im Bereich der Steuerungs- und Regeltechnik laufend Anpassungen notwendig. Auch bei der interkommunalen Zusammenarbeit werde sich der Zweckverband in den kommenden Jahren weiterhin engagieren, um die Versorgungssicherheit auf Dauer zu gewährleisten. Diesbezüglich beschloss die Verbandsversammlung unter Leitung von Michael Distler einen Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Aufseß über einen Leitungsverbund.