Er ist wahrlich eine Augenweide: der Garten von Monika und Norbert Jungkunz in Streitberg. Nicht ohne Grund ist er der erste seiner Art überhaupt im Landkreis Forchheim, dem das Gütesiegel "Naturgarten" verliehen wurde. Auf einer Fläche von annähernd 2000 Quadratmetern befindet sich ein blühender Lebensraum mit Bäumen, Sträuchern, Stauden, Blumen, Obst und Gemüse. Für deren Wohlbefinden dürfen keine chemischen Pflanzenschutzmittel oder chemisch-synthetischer Dünger ausgebracht werden. Eigene Kompostierung, Fruchtfolge, Mischkultur, Gründüngung, Regenwassernutzung sind wesentliche Teile der Bewirtschaftung. Dazu kommen Steine, Hecken, Wasserstellen, Kleinbiotope, insektenfreundliche Blüten, also alles, was den Lebensraum von Kleintieren ermöglicht. Zuständig für die Vergabe des Gütesiegels ist die Landesanstalt für Wein-und Gartenbau in Veitshöchheim. Die Bewertung des Grundstückes im Schauertal erfolgte von Christine Bender vom Gartenbauzentrum Nord und Friedrich Hippacher vom Kreisverband für Gartenbau Bamberg in Verbindung mit dem Forchheimer Kreisfachberater für Obst-und Gartenbau, Hans Schilling.