Philadelphia, New York, Monte Carlo, Cannes, Pa-ris, Wien, Moskau, München und nun: Eggolsheim. Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) reihte seinen Marktgemeinde in jene Metropolen der Welt ein, in denen Peter Shub bereits große Auftritte hatte.

Der amerikanische Clown brachte internationales Flair in das Eggolsheimer Kulturprogramm. Aufgrund der großen Nachfrage nach dem Weltstar war man kurzfristig von der Kulturscheune in die benachbarte Eggerbachhalle umgezogen. "Für Garderobe keine Haf-tung" hieß die etwa 90-minütige Soloshow des 58-Jährigen. So ganz genau kann man das aber nicht sagen, da er am Ende seines Auftritts minutenlang dem Publikum winkte. Es machte zunächst keinerlei Anstalten, zu gehen. "Hier sind die Menschen anders als in Amerika. Dort gehen sie, wenn die Show zu Ende ist", freute sich Shub - und winkte weiter.

Nach mehreren Minuten der Ungewissheit gingen dann doch die ersten.
Der Saal leerte sich so langsam. Shub winkte dem verbliebenen Rest unermüdlich weiter zu. Sein Programm war zuvor in zwei unterschiedliche Sequenzen geteilt.
In der ersten setzte er seine pantomimischen Fähigkeiten perfekt in Szene. Genial, wie er das Publikum ganz ohne Worte fesselte, es geschickt einzubinden und zum Mitmachen motivieren vermochte.


Lustige Begebenheiten

Im zweiten Teil stand ein etwas anderer Peter Shub auf der Bühne. In deutsch-englischem Kauderwelsch erzählte er über lustige Begebenheiten und machte Witze.
Obwohl auch dies durchaus kurzweilig war, wurde dennoch schnell deutlich: Seine Welt ist die Pantomime. Der Höhepunkt seines Gastspieles in Eggolsheim lag eindeutig im ersten Teil.