Eine "Zeit, die ich nicht missen möchte", nannte Schulleiter Eberhard Krieger die 30 Jahre, die er an der Grund- und Mittelschule Ebermannstadt als Pädagoge wirkte. Dafür dankte ihm Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) seitens des Schulverbandes mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

Vieles sei in Angriff genommen worden, blickte Krieger zurück. Als Beispiele nannte er die Mittagsbetreuung, den M-Zug, der eingeführt wurde, die offene Ganztagsschule und die Jugend-Sozialarbeit. "Es wurden Werte geschaffen", bilanzierte der Schulleiter, der besonders an die Sanierung der Schule erinnerte.

Zwar drückten den Schulverband über acht Millionen Euro Verbindlichkeiten. Doch die äußeren Voraussetzungen für den Lernort Schule seien ideal. Als besonders gelungen hob der Schulleiter die Gestaltung der Aula heraus: "Es ist ein Genuss, da hineinzukommen und dieses Licht zu erleben." Das übertrage sich auf die Stimmung der Lehrer und Schüler.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Krieger bei den politisch Verantwortlichen, die bei der Sanierung der Schule auf die Schulleitung gehört und auf deren Anregung einen zweiten Architekten mit ins Boot geholt hätten. Das habe sich ausgezahlt, lobte Krieger, der zufrieden feststellte, dass diese Schule in der Bevölkerung hohes Ansehen genieße. "Wir können auf diese Schule stolz sein", folgerte der Schulleiter, der im kommenden Jahr seinen Dienst quittieren wird.

Eine der letzten Aufgaben, die er in Angriff nehmen will, ist die Verbesserung des Lärmschutzes in den Klassenzimmern. Zwei Zimmer sollen exemplarisch saniert werden. Ein weiteres Ziel ist die Ausstattung der Schule mit elektronischen Medien. Angeschafft werde aber nur, was Sinn ergebe, blieb Krieger bescheiden.