Zug und Auto kollidieren an Bahnübergang in Oberfranken - Polizei berichtet von Verletzten

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Aus ungeklärter Ursache ist an einem unbeschrankten Bahnübergang im Kreis Forchheim ein Zug mit einem Auto kollidiert. Zwei Menschen sind verletzt. Die Bahnstrecke ist gesperrt.

Ein Auto und ein Zug sind bei Pretzfeld (Landkreis Forchheim) miteinander kollidiert. Der Unfall passierte am Dienstag (28. Juli 2026) zwischen 16 und 16.30 Uhr auf dem Bahnübergang unweit des Bahnhaltepunktes in Pretzfeld an der Staatsstraße 2760, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken im Gespräch mit inFranken.de mitteilt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß zwischen einer Agilis-Regionalbahn, die zum Unfallzeitpunkt mit rund 60 Personen besetzt war, und einem Kleinwagen, in dem zwei Menschen saßen.

Wegen Zugunfall bei Pretzfeld Schienenersatzverkehr eingerichtet

Über die Fahrzeuginsassen liegen der Polizei nach derzeitigem Stand (17.19 Uhr) keine näheren Informationen vor. Sie seien verletzt und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Auch über die Schwere der Verletzungen kann die Polizei aktuell noch nichts sagen. Die Insassen des Regionalzuges seien alle mit dem Schrecken davongekommen. Verletzt wurde nach derzeitigem Erkenntnisstand im Zug niemand.

Der Bahnübergang bei Pretzfeld ist unbeschrankt. Warum es zur Kollision zwischen Zug und Fahrzeug kam, wird derzeit ermittelt. Wie die Polizei mitteilt, steht der verunglückte Zug auf der eingleisigen Strecke aktuell noch an Ort und Stelle. Die Bahnstrecke zwischen  Forchheim und Ebermannstadt ist bei Pretzfeld gesperrt. Agilis habe bereits einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Wie lange die Bahnstrecke noch gesperrt sein wird, kann die Polizei aktuell nicht genau  sagen. Es sei davon auszugehen, dass die Arbeiten an der Unfallstelle noch bis in den Abend hinein dauern.

 

Vorschaubild: © Lennart Preiss/dpa (Symbolbild)