"Beim Male war auch der Forchheimer Schultheiß Wilhelm von Wiesenthau zugegen", so schreibt der Kastner des bischöflichen Amts Forchheim 1523 nach einem Besuch des Weihbischofs von Eichstätt mit seinen Begleitern im ältesten Gasthaus Forchheims in der Bamberger Straße.

Oder auch: "Stallmieten und Zehrung zu je 10 Denar (=Pfennig) für die Wagenknechte, die meinen Gnädigen Herrn und Fürsten geführt haben." Dieser Eintrag stammt aus dem Jahr 1556 und bezieht sich auf das Gasthaus "Zur (weißen) Gans" in der Hauptstraße 3.

Solche altertümlich-feierlichen Formulierungen für Alltägliches - die Zeitgenossen heute schon wieder lustig vorkommen - , schön verzierte Urkunden aus dem 16.