1972 feierte Höchstadt die Einweihung seines Hallenbades. Die Türen im Sanitärbereich und die Belechtung über dem Schwimmerbecken stammten noch bis vor wenigen Tagen von damals. Doch nun ist auch ihre Zeit abgelaufen.

An der Decke strahlt jetzt ebenso neue LED-Technik wie unter Wasser. "Wir brauchen damit deutlich weniger Strom", kündigt Karl-Heinz Zillich an, der stellvertretende Betriebsleiter der Höchstadter Freizeiteinrichtungen. Er freut sich, dass die Stadt Geld locker macht, um das in die Jahre gekommene Hallenbad für die neue Saison aufzuhübschen, die am Samstag, 10. September, beginnt.

Weniger erfreut ist er, dass die schon vor Monaten bestellten neuen Zargen und Türen für den gesamten Sanitärbereich des Bades immer noch nicht geliefert sind.
Die alten Türen waren aufgequollen und angerostet und wurden gleich nach Ende der letzten Hallenbadsaison ausgebaut, sagt Zillich, der Liefertermin der neuen schon zweimal verschoben.

Um trotzdem unerwünschte Blicke in die Räume abzuhalten, sollen als Provisorium die Duschvorhänge umfunktioniert werden. Weil Zargen und Türen auch noch eingebaut werden müssen und es dabei zu Behinderungen kommen kann, wurde der Start des Schulbetriebs im Schwimmbad auf den 19. September verschoben.

Gestern schon hat der Dienst für den neuen Lehrling Julia Carnecka begonnen. Die 17-Jährige wird bei der Stadt Höchstadt zur Fachangestellten für Bäderbetriebe ausgebildet. Die aktive Wasserwachtlerin freut sich schon darauf.