Das Gerüst der Mannschaft soll aus Spielern aus der Umgebung bestehen und im Übergangsjahr die Klasse halten. Nach den ersten Partien zeigt sich bereits, dass dies ein schweres Unterfangen werden dürfte. Mit null Punkten steht der Absteiger auch eine Liga tiefer ganz am Ende der Tabelle. Unser Partnerportal anpfiff.info unterhielt sich mit Spielertrainer Paolo Rizzo über die aktuelle Situation.
Mitte der vergangenen Saison übernahm Rizzo den ASV, konnte diesen aber auch aufgrund des großen Rückstands auf die rettenden Plätze nicht in der Kreisliga halten. "Durch die vielen Abgänge haben wir uns entschieden, den Umbruch zu starten und auf einheimische Spieler zu setzen", erklärt Rizzo. "Die Jugendspieler sollen eingebunden und aufgebaut werden."
Das Hauptproblem des großen Umbruchs ist, dass relativ wenig nachkommt und bei vielen Jungen spielerisch wie taktisch Nachholbedarf bestehe.
"Das spiegelt sich dann momentan im Tabellenstand wider", sagt der Spielertrainer. Die Marschroute sei daher, mit Kampf, Willen und Leidenschaft die Kreisklasse zu halten.
Eine positive Erscheinung ist der 19-jährige Adrian Hofmann, der aus der eigenen Jugend des ASV stammt. In der Vorbereitung zeigte er bereits ansprechende Leistungen, fehlte dem Team aber zuletzt urlaubsbedingt. Dass sein Team bislang noch nicht richtig in die Saison fand, überrascht jedoch auch Rizzo: "Wir hatten in der Vorbereitung relativ wenig Spieler im Urlaub. Außerdem haben eigentlich alle gut mitgezogen und das umgesetzt, was ich ihnen vermittelt habe." Die Mannschaft habe vor allem defensiv kompakt gestanden und seine Marschroute gut verinnerlicht.
Dennoch konnte der Start nicht schlechter ausfallen. Die Tatsache, dass mit Daniel Keding, Stefan Neubauer oder Adrian Hofmann wichtige Stützen im Urlaub weilten, solle nicht als Ausrede gelten. "Aber es war plötzlich alles weg. Die Kompaktheit hat gefehlt, taktisch sowie spielerisch ging so gut wie gar nichts auf", berichtet Rizzo.
Der traurige Höhepunkt war die 1:12-Klatsche am dritten Spieltag beim ASV Pegnitz II. Dennoch wollen sich die Forther in den kommenden Spielen nicht verstecken. "Ich will immer gewinnen. Wir werden jetzt nicht nur Schadensbegrenzung betreiben", betont Rizzo.