Nur auf Grund eines mehr geschossenen Tores war das Team um Gerald Bauer, der sich mit neun Treffern auch die Torjäger-Kanone krallte, als Gruppenzweiter ins Halbfinale eingezogen. Die gastgebende SpVgg Heßdorf, die in der Vorrunde genauso viele Punkte wie der FSV geholt hatte, schaute in die Röhre.
Wer geglaubt hatte, dass für die Großenseebacher gegen den Titelverteidiger FC Herzogenaurach, der sich in Gruppe B souverän durchgesetzt hatte, im Halbfinale Schluss sein würde, sah sich getäuscht. Der FSV hob den Vorjahressieger auch dank einiger Glanzparaden von Frank Adelhardt, der zum besten Torhüter des Turnier gewählt wurde, aus den Angeln und setzte sich am Ende überraschend deutlich mit 6:0 durch.
Im Endspiel ging es dann gegen den FC Dechsendorf, der im zweiten Halbfinale die Sportfreunde Großgründlach ausgeschaltet hatte.