Während der fünfte Platz für das Frauenteam sehr erfreulich war, ärgerten sich die U20-Männer über das gleiche Ergebnis, denn es fehlten nur ein Punkt zur Bronze- und drei Punkte zur Silbermedaille.
Bei den Damen erwies sich wieder einmal Katharina Schreck als fleißigste Punktesammlerin, die den Weitsprung mit guten 5,74 Metern gewann, im Hochsprung mit übersprungenen 1,63 Metern Zweite wurde und über die 100 Meter Hürden in 15,18 Sekunden Rang 3 belegte. Kathrin Schmidt steigerte sich jeweils in ihren letzten Versuchen im Kugelstoßen auf gute 12,07 Meter und im Speerwurf auf 38,35 Meter. Anna Dupke (400 m), Steffi Krome (100 m), Julia Gronau (1500 m) und Veronika Leiblein (Staffel) erkämpften für die Mannschaft die weiteren Punkte, was am Ende den guten fünften Platz unter den neun Teams bedeutete.
Bei der männlichen Jugend waren gleich zwölf Mannschaften am Start.
Mit 76 Gesamtpunkten gingen die Herzogenauracher, bei denen sich Licht und Schatten abwechselten, nur ganz knapp am Podest vorbei. Nico Kaufmair gewann das Kugelstoßen (13,16 m) und den Speerwurf (53,33 m), ließ aber leider beim Diskuswerfen (33,73 m) als Sechster einige Punkte liegen. Andre Zahl überzeugte über die 110 Meter Hürden in 15,87 Sekunden, kam aber im Weitsprung nur auf 6,16 Meter (5.) und wurde im Hochsprung mit übersprungenen 1,76 Metern Siebter. Sam Leiblein (100 m in 11,47 s; 400 m in 53,96 s), Falk Töpperwien (1500 m in 4:55,79 min) und die Staffelläufer Bastian Dittrich, Niklas Wiesener und Leo Wiedorn komplettierten das U20-Team.
Mit zehn Mannschaften war auch das Männerfeld stark besetzt. In den Sprung- und Sprintdisziplinen konnten die Herzogenauracher, die mit Kai Bauer, Daniel Hoseus, Philipp Struß, Adrian Taylor, Timo Kaufmair, Tim Kowalczyk und Johannes Schwabe antraten, sehr gut mithalten. Im Wurfbereich war die Konkurrenz aber übermächtig, weshalb sich die TSHler am Ende mit Rang 8 begnügen mussten, wobei sie auch nur drei Punkte hinter den Fünftplatzierten lagen.