Mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen beim Bürgerentscheid am Sonntag hat Erich Wust gerechnet. Dass die Gegner des Bürgerwindparks in Wachenroth nun die Mehrheit bekommen haben, findet der Projekant der Windräder zwar ärgerlich, lange aufhalten lassen will er sich davon aber nicht. Für ihn geht die Arbeit nahtlos weiter: "Für uns bedeutet das jetzt vier Wochen Arbeit, bis wir die Verschiebung der Standorte realisiert haben", erklärt Wust auf telefonische Nachfrage.

Die zwei Windräder bei Wachenroth wurden mehrheitlich abgelehnt. Nun laufe die Feinplanung für insgesamt drei Windräder auf gemeindefreiem Grund im Waldgebiet Birkach. Wo genau die Anlagen stehen sollen, darüber wollte Wust noch keine Auskunft geben. Zunächst müssten alle Gegebenheiten geprüft werden. "Wir wollen ja die vorhandene Infrastruktur im Wald nutzen und so wenig wie möglich Wald roden", betonte Wust.