"64 Abiturientinnen und 60 Abiturienten sind am Gymnasium Herzogenaurach für das diesjährige Abitur gemeldet", heißt es in einer Mitteilung zu den Prüfungen. Am 10. Mai ging es mit Deutsch los. Das dritte Abiturfach, das die Schüler selbst wählen können, wurde am 14. Mai geschrieben. Hier standen zum Beispiel Biologie, Sport oder Wirtschaft auf dem Programm, wie Oberstufenkoordinatorin und Lehrerin Schrumpf am Gymnasium erzählt.
Am Freitag war dann der letzte schriftliche Prüfungstag mit dem Pflichtfach Mathematik. Leichte Aufregung machte sich breit. So auch bei Hannah Niewerth: "Ich hab Angst und bekomme Panik!", berichtete sie kurz nach dem Gruppenfoto, als sie noch ihr Dirndl anhatte: "Nach der Prüfung geht's auf den Berg! Aber zum Prüfung schreiben ist das Dirndl ein bisschen unbequem", meinte sie und schmunzelte.
Kurz bevor es dann losging wurden alle Handys in einer Plastikkiste gesammelt.
"Wenn da eins klingelt, finden wir das nie! Hoffentlich sind alle aus", scherzte Matthias Engel, Lehrer am Gymnasium Herzogenaurach. Nachdem nun die Lehrkräfte der einzelnen Klassen ihren Schülern die Aufgaben persönlich überreichten, kam Schulleiter Schell noch kurz zu Wort: "Ich wünsche Ihnen für ihre Prüfung nicht viel Glück, sondern die hohe Wahrscheinlichkeit auf das richtige Ergebnis."
Am Donnerstag nutze man die bestuhlte Turnhalle, die für den Schulsport gesperrt werden musste, gleich für die elfte Jahrgangsstufe. Eine Deutschschulaufgabe stand auf dem Programm, die man praktischerweise gleich in der Turnhalle hat schreiben lassen. So bekommen die Efltklässler auch mal ein Gefühl dafür, wie es ist, mit über 100 Mitschülern in einem Raum eine Prüfung abzulegen.
Am Freitag um 13 Uhr jedoch hieß es erst einmal Durchschnaufen, bevor es in die mündlichen Pflichtprüfungen geht.