Schonmal etwas von Petrichor gehört? Nun, gehört vielleicht noch nicht, aber gerochen sicher. So nennt man nämlich den Geruch von einsetzendem Regen wenn es vorher trocken war. Denn Petrichor nennt man diesen frischen Geruch, der entsteht, wenn es bei warmem Wetter nach einer längeren Trockenzeit zu regnen beginnt.

Das ist so ähnlich wie mit Parfüm und Alkohol. Man braucht einen Träger für den Geruchsstoff. Pflanzen und Kleinstlebewesen produzieren zwar viele Geruchsstoffe, aber ohne den Regen lagern sich diese nur am Boden ab, ohne dass wir dies bemerken würden. Der Regen auf dem warmen Boden wirkt dann wie der Alkohol beim Parfüm, er verdunstet und mit dem Wasserdampf werden dann die Geruchsstoffe in unsere Nasen transportiert. Aber warum ist dieser Regengeruch für uns so angenehm, wo er doch in Franken von der Erfahrung her eher mit negativen Dingen wie mit abgebrochenen Grillfeiern oder durchnässter Kleidung assoziiert wird? Es gibt Forscher, die meinen, dass dies angeboren wäre, weil die Menschheit ja aus Afrika stammt, wo der einsetzende Regen nach einer Trockenperiode ein Grund zu großer Freude ist.


So wird das Wetter

Schauer oder Gewitter gibt es am Mittwoch nach Angaben des Wetterdienstes Wetterochs keine mehr. Es soll heiter und trocken bei maximal 24 bis 25 Grad werden. Der schwache bis mäßige Wind weht aus Nord bis Nordost.

Am Donnerstagabend erreicht uns nach Sonnenuntergang von Nordwesten her das Regengebiet einer Kaltfront. Zuvor ist es am Donnerstag tagsüber bei einem mäßigen Nordwestwind heiter bis wolkig und trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 23 bis 24 Grad.

Am Freitag fließt mit einem zeitweise mäßigen Nordwestwind in tiefen Luftschichten unterhalb von 2000 m kühle Luft ein, während es darüber wärmer wird. Es bildet sich also eine Inversion, unter der sich flache Quellwolken ausbreiten, so dass die Sonne nur in 20 Prozent der Zeit scheinen wird. Aus diesen Wolken fallen einzelne leichte Schauer, die im Laufe des Tages von Mittelfranken her immer seltener und schwächer werden. Die Höchsttemperaturen liegen bei 17 bis 18 Grad.

Wie der Dienst Wetterochs mitteilt, ist diese Inversion am Samstag immer noch da, so dass sich wieder flache Quellwolken ausbreiten können. Die Sonne wird unter dem Strich aber doch etwas öfter scheinen als am Freitag, leichte Schauer treten wahrscheinlich nur noch über Oberfranken auf und die Höchsttemperaturen klettern auf 19 Grad. Der Nordwestwind weht am Samstag wieder zeitweise mäßig.

Der Wind weht am Sonntag zwar nur noch schwach, aber immer noch aus der für uns eher ungünstigen Richtung Nordwest. Auch ist die Inversion noch nicht ganz verschwunden. Ob es eher heiter oder doch wieder bewölkt sein wird, kann man heute noch nicht sagen. Je nach Sonnenscheindauer werden 20 bis 25 Grad erreicht.

Die Prognosen für die nächste Woche haben sich grundlegend geändert. Es wird keine Hitze mehr erwartet. Nur am Montag könnten die Temperaturen etwas über 25 Grad klettern, danach stellt sich eine Westströmung ein, mit der gemäßigte Atlantikluft mit Höchsttemperaturen von 20 bis 24 Grad zu uns kommt. Nicht unbedingt unfreundlich, aber eben nicht das, was sich viele vom Sommer erhoffen.

Die Tiefsttemperaturen liegen im gesamten Zeitraum bei 10 Grad.

Wetterochs