Fränkische Familie verunglückt: Auto stürzt 100 Meter tief im Zillertal ab

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Schlimmer Unfall im Zillertal: Ein Auto mit einer Familie aus Erlangen stürzte an Silvester 100 Meter in die Tiefe.

Ein Familienausflug ins Zillertal endete an Silvester in einem schweren Unfall. Auf einer schmalen Gemeindestraße verlor ein Fahrer aus Mittelfranken die Kontrolle über sein Auto, das daraufhin in eine Linkskurve geriet und 100 Meter tief abstürzte.

Entsprechende Informationen, die inFranken.de bereits im Gespräch mit der örtlichen Polizei eingeholt hatte, bestätigte die Landespolizeidirektion Tirol am 31.12.2025 in einer Mitteilung.

Update vom 3.1.26, 18:37 Uhr: Tragödie in Tirol: Auto stürzt 100 Meter tief – vier Verletzte an Silvester

Am Silvestertag, den 31. Dezember 2025, ereignete sich im Zillertal ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Auto mit vier Insassen, darunter ein 53-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, stürzte von einer einspurigen Gemeindestraße in der Region Rohrberg bei Gitscher etwa 50 bis 100 Meter tief über steiles Gelände und kam auf dem Dach in einem Bachbett zum Liegen.

Alle Insassen wurden verletzt, darunter eine 24-jährige Frau, die mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Schwaz gebracht wurde.

Die anderen drei Insassen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden ebenfalls medizinisch versorgt, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet.

Details zum Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen

Der Unfall ereignete sich gegen 10.40 Uhr, als der Fahrer mit seiner Familie bergab auf der schmalen Gemeindebergstraße unterwegs war. In einer Linkskurve verlor er aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin über den Straßenrand hinausgeriet. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete den Unfall und setzte umgehend einen Notruf ab.

Die Rettungskräfte, darunter die Feuerwehr Zell am Ziller und ein Rettungshubschrauber, waren etwa zweieinhalb Stunden im Einsatz, um die Verletzten zu bergen und zu versorgen, erklärt die Polizei Tirol.

Das Auto, das auf dem Dach im Bachbett landete, wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Die Insassen konnten das Fahrzeug trotz der schweren Umstände selbstständig verlassen. Die junge Frau, die am schwersten verletzt war, wurde schnellstmöglich mit dem Hubschrauber in die Klinik transportiert. Dem Nachrichtenportal Regionews zufolge wurden die anderen drei verletzten Familienmitglieder mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht

Unfallursache und Sicherheitsmaßnahmen

Die genaue Ursache für den tragischen Unfall ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei Tirol hat die Ermittlungen aufgenommen, um weitere Details zum Unfallhergang zu ermitteln. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Straßenverhältnisse und die steile, einspurige Bergstraße in Kombination mit der Linkskurve eine Rolle gespielt haben könnten.

Ähnliche Unfälle sind in der Region nicht ungewöhnlich, da einige der Straßen in den Tiroler Alpen besonders schmal und kurvenreich sind, so die Landespolizeidirektion Tirol.

Die Region Zillertal ist bekannt für ihre steilen und anspruchsvollen Straßen, die für ortsfremde Autofahrer oft eine Herausforderung darstellen. Lokale Behörden könnten künftig verstärkt auf Sicherheitsmaßnahmen setzen, um ähnliche Unfälle zu verhindern. Auch für Touristen und Urlauber wird dazu geraten, während der Wintermonate besonders vorsichtig zu fahren und auf die Straßenverhältnisse zu achten.

Erstmeldung vom 31.12.25, 15.51 Uhr: Zillertal: Autofahrer aus dem Raum Erlangen stürzt "bis 100 Meter" tief

Im Zillertal ist das Auto eines Mannes aus Mittelfranken mit drei weiteren Insassen von einer engen Straße abgekommen und in die Tiefe gestürzt.

Am Vormittag des Mittwochs, 31. Dezember 2025, hat sich im Zillertal (Tirol) ein schrecklicher Unfall ereignet. Wie ein Sprecher der Landespolizeidirektion Tirol gegenüber inFranken.de erklärt, ist ein Mann aus dem Kreis Erlangen-Höchstadt auf einer Gemeindestraße im kleinen Bergort Rohrbach unterwegs gewesen. 

"Er und seine drei Mitreisenden sind bergabwärts gefahren und in einer Linkskurve von der Straße abgekommen", so der Sprecher. "Daraufhin ist das Fahrzeug circa 50 bis 100 Meter in die Tiefe gestürzt und mit dem Autodach in einem Bach gelandet." Während der 53-Jährige sowie zwei jüngere Männer im Auto "leichter verletzt" worden seien, musste für eine 24-jährige Mitfahrerin der Rettungshubschrauber gerufen wurden, erläutert der Sprecher.

Die Münchnerin sei dann schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert worden. Bei dem Einsatz, der rund zweieinhalb Stunden lang gedauert hat, waren der Tiroler Polizei zufolge Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Die genaue Ursache für den Unfall ist bisher nicht bekannt. 

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