Die Tötung einiger Paviane im Nürnberger Tiergarten hat im vergangenen Jahr immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Auch die Justiz ist seither eingebunden. Nun meldet der Zoo Nachwuchs.
Wenige Monate nach der Tötung gesunder Paviane des Nürnberger Tiergartens gibt es Nachwuchs bei den Tieren. "Das Jungtier, das momentan zu sehen ist, kam am 30. November zur Welt", teilte der Tiergarten mit. Zuvor hatten die Nürnberger Nachrichten darüber berichtet.
In den vergangenen drei Jahrzehnten habe die Population der Guinea-Paviane in der Wildnis wahrscheinlich bereits um 20 Prozent abgenommen, so der Tiergarten. "Daher möchten wir auf jeden Fall an der Haltung und auch der Zucht der Art festhalten." Es sei aus genetischen und gesundheitlichen Gründen essenziell, dass sich die Tiere vermehrten. Ebenso sei Fortpflanzung bedeutend für das Sozialleben der Tiere. Ziel sei eine sozial funktionierende, gesunde, vielfältige und fortpflanzungsfähige Gruppe. "Deshalb und wegen negativer Erfahrungen mit Verhütungsmitteln wird seit 2018 die Fortpflanzung nicht mehr unterbunden."
Anzeigen nach Pavian-Tötungen im Nürnberger Tiergarten
In den sozialen Netzwerken hatte es zahlreiche Hasskommentare gegeben, darunter auch Morddrohungen gegen Tiergartendirektor Dag Encke, seinen Stellvertreter und Angestellte des Tiergartens im Allgemeinen. Seither ermittelt die Polizei.
Tötung bleibt eine Option
"Die Gruppe setzt sich aktuell in einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis aus älteren, erfahrenen Tieren, jüngeren, geschlechtsreifen Tieren und Jungtieren zusammen", betonte der Tiergarten nun. "Grundsätzlich versuchen wir immer, überzählige Tiere in geeignete Haltungen abzugeben." Wenn dies nicht gelänge, bleibe die Tötung einzelner Individuen eine Option. Zunächst werde aber die rechtliche Bewertung der Strafanzeigen abgewartet, bevor neue Entscheidungen gefällt würden.
Bei der Nürnberger Staatsanwaltschaft waren nach der Tötung im Sommer rund 350 Strafanzeigen gegen den Tiergarten wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingegangen. Die Behörde prüft seither, ob nach Paragraf 17 ein vernünftiger Grund für die Tötung der Tiere vorlag. ami/mit dpa
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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KARMA.... das wünsche ich den Verantwortlichen.... Das weitere unkontrollierte Vermehren der Paviane zeigt deutlich, um was es dem Tiergarten geht: Jungtiere als Publikumsmagnete spülen Geld in die Kassen und wenn es dann zu viele Tiere werden knallt man eben wieder ein paar davon ab.
KARMA.... das wünsche ich den Verantwortlichen....
Das weitere unkontrollierte Vermehren der Paviane zeigt deutlich, um was es dem Tiergarten geht: Jungtiere als Publikumsmagnete spülen Geld in die Kassen und wenn es dann zu viele Tiere werden knallt man eben wieder ein paar davon ab.
Jeder Zoobesucher unterstützt so etwas. 👎👎👎