Zwölf Tage Berg sind fast vorbei. Montagabend wird auf dem Erich-Keller das Fass begraben und es kehrt Ruhe ein. Auch beim Bergreporter. Denn der sieht mittlerweile überall nur noch Bergkerwa. Auf der Autobahn zum Beispiel, beim Überholen eines Reisebusses. Darauf in dicken Lettern: "Bergkvarabuss". Aha, jetzt fahren die schon morgens da hin.

Moment mal. "Bergkvara"? Hat sich da der Folienklebemeister auf dem Bus verklebt? Nein. Ein genauer Blick offenbart: Eine schwedische Reisebuslinie ist das. Daheim wird sofort gegoogelt. Bergkvara liegt zwischen Brömsebro und Enebacken. Aha! Am Südostzipfel Schwedens, gegenüber der Insel Öland.

Der Übersetzungsfunktion im Internet dankend, weiß der Bergreporter nun: "Berg" leitet sich von Birke ab und "Kvara" von Sandstrand. Klingt doch gut! Der Ort hat rund 940 Einwohner, eine historische Werft und einen Leuchtturm. Von einem Fest auf einem Berg - gar einer Kirchweih - steht da nichts.

Ob die Bergkvaraer und -kvaraerinnen die Bergkerwa kennen? Wohl kaum. Der Bergreporter weiß nun aber, wo sein nächster Urlaub hinführt. Birkiger Sandstrand, ich komme!