V wie Villenviertel: Auf dem Burgberg haben sich Gutbetuchte von Siemens, Klinik und Uni zurückgezogen. Einmal im Jahr obliegt der schnöden Masse eine Visite der exklusiven Wohnlage, vom Riesenrad einen Blick in die Gärten der Großen erheischend. Es gibt dem Volksfest einen kleinen revolutionären Touch, dass es gerade im besten Viertel stattfindet und nicht auf einem planierten Großparkplatz. Neid sollte man aber nicht haben. Auf der Kerwa ist mehr los, als in der ruhigen Lage unterm Jahr.

W wie Wetter: Oft ist es ja so: Dauernd schönes Wetter und ausgerechnet am eigenen Bergtag fieselt der Regen nur so runter. Heuer kann man sich bisher nicht beklagen. Sicher gab es sonnigere Bergkerwas. Aber dann nimmt man eben die dicke Strickjacke mit. Bergsteiger waren ja schon immer der Witterung unmittelbar ausgeliefert.