Es wird einiges an Geld kosten, aber der Freistaat hat schon signalisiert, dass er einen Zuschuss geben wird. Das war nur einer der Gründe für den Stadtrat, am Donnerstag für eine Ertüchtigung des Flugplatzes Brandensteinsebene zu stimmen. Mit dieser Ertüchtigung soll sichergestellt werden, dass der Flugplatz dauerhaft im Instrumentenflugverfahren erreichbar ist.
Bislang ist die Genehmigung für den Instrumentenflug indirekt befristet. Für das sogenannte IFR-Verfahren muss ein Flugplatz über eine ausreichend lange Anflugbefeuerung verfügen - ein Lichterband, das die Piloten zur Landebahn führt. In Coburg gibt es nur eine 150 Meter lange Anflugbefeuerung. Sie soll auf 300 Meter verlängert werden. Das ist dann zwar immer noch nicht ganz richtlinienkonform, aber das Luftamt Nordbayern hat in Aussicht gestellt, dass diese Anflugbefeuerung unbefristet genehmigt werden könnte.
Derzeit hat die Brandensteinsebene nur eine befristete Genehmigung, die Ende 2019 ausläuft. Bis dahin soll die Strecke der Anflugbefeuerung auf 300 Meter verlängert werden, beschloss der Stadtrat.

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