Trotz einer nicht für möglich gehaltenen Energieleistung in der 2. Halbzeit muss der FC Coburg den bitteren gang in die Bezirksliga antreten. Mit 0:3 lag die Mannschaft beim FC Vorwärts Röslau in der Pause zurück, hatte nach der roten Karte gegen Calle Schiebel einen Mann weniger auf dem Feld und benötigte nach dem 1:0-Heimsieg zwei Auswärtstore zum Weiterkommen.
"Nur" zwei, denn kurz vor dem Wechsel verschossen die Gastgeber auch noch einen Elfmeter und hätten zu diesem Zeitpunkt alles klarmachen können. So aber blieb es spannend und die nie aufgebende Truppe von FCC-Coach Matthias Christl kam nach einer Ampelkarte gegen den Röslauer Spielmacher Benker durch Youngster Konstantin Müller (56.) und Routinier Lukas Mosert tatsächlich zum 2:3. Dieses Ergebnis hätte zum erreichen der nächsten Runde gereicht, doch in der 90. Minute der Schock: Röslau gelang tatsächlich noch das 4:2 und schoss damit die Vestekicker in die Bezirksliga Oberfranken West.