Es wären erhebliche Sanierungsarbeiten erforderlich. Das Dach wäre zu dämmen, neue Fenster einzubauen und die Sanitäranlagen auf Vordermann zu bringen. Im Winter bleibt das Heim ohnehin geschlossen, da die Heizkosten nicht zu schultern sind, wie Kai-Uwe Faber, der stellvertretende Geschäftsführer des Pfadfinder-Förderkreises, erläuterte.

Es bieten sich zwei Möglichkeiten an: die Verlängerung des Pachtvertrages oder der Verkauf an die Pfadfinder. Das Gremium neigte vor Ort dazu, das Areal einschließlich des Grundstückes zu verkaufen, wobei der Kaufpreis ausschlaggebend sein wird. Für die Pfadfinder stellt sich natürlich das Problem der Finanzierung. Bürgermeister Marco Steiner (FW) stellte fest, dass die Stadt sich ihr Vorgehen überlegen wird, was anschließend in nichtöffentlicher Sitzung geschah.