Mit der Sprachlern-App "Hallo-App Deutsch" können Kinder von Flüchtlingen und Migranten ihren Grundwortschatz vergrößern. Einziger maßgeblicher Sponsor der Integrations-App ist momentan der Automobilzulieferer Brose aus Coburg.
Die Kinder von Flüchtlingen und Migranten brauchen Hilfe in der Schule und in der Freizeit. Das Ziel heißt Integration. Ob das gelingt, hängt vor allem davon ab, wie schnell die Kinder die deutsche Sprache beherrschen. Mit der Sprachlernanwendung "Hallo-App Deutsch" können sie am Smartphone oder Tablet einen Grundwortschatz lernen. Seit wenigen Tagen steht sie kostenfrei zum Download zur Verfügung, Ende Dezember folgt die App für Erwachsene.
Das Projekt ist eine europäische Initiative von Vision Education und startete vor einem Monat in Österreich. Bis Ende 2016 sollen die "Hallo-Apps" für alle offiziellen Sprachen der Europäischen Union sowie Türkisch, Arabisch und Farsi folgen. An der Entwicklung der App war Phase 6 beteiligt, nach eigenen Angaben Deutschlands führender Vokabeltrainer.
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Standort des Unternehmens ist neben Berlin und Aachen auch Landsberg.
Die App unterstütze Kinder und Jugendliche bis 13 Jahre dabei, selbstständig einen fundierten Grundwortschatz aufzubauen. "Durch die Einbindung von Bildern und Ton können die Nutzer selbst ohne Kenntnisse der lateinischen Buchstaben einfach und effizient Deutsch lernen", sagt der Gründer der Initiative Vision Education, der seit 25 Jahren als Unternehmer tätig ist. In Österreich startete die "Hallo-App Deutsch" vor einem Monat. Unterstützt wird das Projekt vom Bildungsministerium in Wien. Auch in Deutschland werden Schüler ohne Deutschkenntnisse zunächst in Förder- oder Sprachlernklassen unterrichtet, bevor sie in die regulären Schulklassen wechseln. In Bayern gibt es diese Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen. Grundlage für die App sind die Lehrbücher des Mildenberger Schulbuchverlags aus Offenburg.
Das Projekt ist auf Sponsoren angewiesen.
In Deutschland beteiligt sich bisher nur der Automobilzulieferer Brose aus Coburg maßgeblich. Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose Unternehmensgruppe, sieht eine Verpflichtung für die weltweit tätige Firma, die Integration ausländischer Jugendlicher zu fördern.
...das ist doch mal eine gute Nachricht.
Das sehen Sie und ich so. Aber warten Sie mal auf den großen Aufschrei einschlägiger Foristen!
Da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken. Der von Ihnen wohl eher herbeigesehnte "Aufschrei einschlägiger Foristen" blieb nämlich aus.
Tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen!
... wahrscheinlich sprachlos und sortieren noch ihr krudes Weltbild.
Vielleicht hat mein (rechtzeitiger) Beitrag bewirkt, dass die mal ihr M... halten?