Der Wildpark von Schloss Tambach ist seit Jahren das wirtschaftliche Sorgenkind von Heinrich Graf zu Ortenburg. Immer wieder mussten andere Betriebsteile das Defizit aus dem Park abfangen. Das Geld kam zum einen aus der Waldbewirtschaftung, zum anderen seit 2008 aus dem Betrieb des Ruheforstes bei Weitramsdorf. Eine Bestattungsform, die sich immer größerer Nachfrage erfreut.

Seit Anfang Juni leitet die studierte Betriebswirtschaftlerin Friederike Hafermann den Betrieb. Sie ist vom Konzept einer Beisetzung im Wald überzeugt und überzeugt gern Interessenten ebenso, wenn sie Führungen betreut, die jeden Mittwoch und Samstag, immer um 14 Uhr, stattfinden. Kaum eingestiegen, darf sie sich schon mit einer Erweiterung der Fläche beschäftigen, die im kommenden Jahr durchgeführt werden soll.

Wachstum wird vorbereitet

"Wir sind schon bei den forstlichen Arbeiten", bestätigt