Alle Jugendlichen lobten besonders die gute Kameradschaft und das Arbeiten im Team in der Wehr.
"Man lernt in der Jugendfeuerwehr sehr viel, auch für den Beruf und das spätere Leben", ist sich der 16-jährige Jan Zetzmann von der Wehr in Großwallbur sicher.

Auf dem Sportgelände in Mittelberg waren verschiedene Stationen aufgebaut. Denn die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, die Jugendflamme in den Stufen 1 bis 3 mit fünf Übungen und das bayerische Jugendleistungsabzeichen mit neun Übungen abzulegen.

Hierzu mussten verschiedene Feuerwehraufgaben von der Gerätekunde über Knoten und Stiche bis hin zum Schlauchkuppeln erledigt werden.
Darunter waren auch das Arbeiten mit der Kübelspritze und das Absichern der Einsatzstelle sowie das Anbringen eines Standrohres an einen Unterflurhydranten.


Sogar eine Überraschungsübung

Eine besonders knifflige Aufgabe war, einen Feuerwehrschlauch über einen angenommenen Wassergraben mittels zwei Leitern und mehreren Leinenbeuteln zu legen. Dabei waren vor allem die richtigen Knoten gefragt. Außerdem gab es eine Überraschungsübung.

Weiterhin mussten die Jugendlichen ein Projekt rund um die Feuerwehr vorstellen. Aber auch Erste Hilfe war gefragt. Eine stark blutende Wunde war fachgerecht zu versorgen.

Ausbilder Marcel Thein schaute genau zu und gab Tipps. Bei allen Übungen waren die Jugendlichen mit viel Engagement dabei, denn die Schiedsrichter aus dem gesamten Landkreis beobachteten sie genau. Doch sie waren nicht nur aufmerksame Beobachter, sondern gaben gerne auch mal einenTipp.

Es war ein beeindruckendes Bild, als die 100 Jugendlichen mit ihren Betreuern auf dem Sportplatz antraten, um die Abzeichen von der Feuerwehrführung und von Bürgermeister Marko Steiner (FW) zu empfangen.

Kreisbrandrat Manfred Lorenz sagte, die Bedingungen in Mittelberg seien einwandfrei gewesen. Er zollte der Wehr aus dem Froschgrund mit ihrem Kommandanten Michael Wolf großes Lob für die perfekte Organisation.