"Emotional, sprunggewaltig, absolut geil auf Handball." Sebastian Roth beschrieb sich am Mittwoch bei seiner offiziellen Vorstellung als künftiger Spieler des Drittligisten HSC 2000 Coburg selbst als einen Führungsspieler. Er könne ein Team in kritischen Phasen aus einem Tief holen oder es auch zum Erfolg führen.

Er spricht aus Erfahrung, schließlich hat er die eine oder andere Meisterschaft schon miterlebt. Der neue Rückraumspieler für die halblinke Position weiß genau, was er will. Er will in den nächsten beiden Jahren - so lange läuft sein Vertrag - mit dem HSC 2000 Coburg "mindestens in die 2. Bundesliga". Und das am liebsten natürlich schon in der kommenden Saison.

Mit dieser Einstellung steht Roth nicht allein. In sämtlichen Gesprächen mit den HSC-Verantwortlichen, egal ob mit Sportvorstand Michael Häfner, mit GmbH-Geschäftsführer Hans Stöckl oder auch Vorstandssprecher Stefan Apfel sowie Trainer Hrvoje Horvat, sei immer wieder betont worden, dass der Klub unbedingt aufsteigen will.
Genau deshalb und vor allem auch weil "einfach das Gesamtkonzept des HSC absolut überzeugend war", hat sich Roth entschlossen, von der 1. Bundesliga in die 3. Liga zu wechseln.

Aber Roth ergänzt ganz offen, wo ihm zuletzt der Schuh drückte: "Ich habe in Hüttenberg wenig Spielzeiten bekommen. Aber ich will spielen, am liebsten 60 Minuten". Ob er das in Coburg tun kann, scheint allerdings fraglich, denn Trainer Horvat, der die Verpflichtung außerordentlich begrüßte und jetzt "nur noch auf einen abwehrstarken Kreisläufer" hofft, geht davon aus, dass Roth sich die Spielzeit mit Dobardijev teilen muss.

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