Der SPD-Gemeinderat Günther Peinelt wollte wissen, was nun mit den Baugebieten "Mühlrangen" und "Zur Docke" ist. Seine Anfrage zum Sachstand war deshalb auch Teil der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag in der Turnhalle der Grundschule. Sowieso stand der Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan auf der Liste der zu beratenden Themen. Die Neuaufstellung und Fortschreibung des Plans bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet. Der Gemeinderat hatte schon einmal im Oktober darüber gesprochen. Die Planer Tobias Semmler und Roland Kraus hatten das Ganze erläutert.

Danach nahmen sich die Gemeinderäte eine Sitzung lang Beratungspause, was den Flächennutzungsplan betrifft, und beim erneuten Vortrag am Montagabend, bei dem die damaligen Änderungswünsche in die Planung eingearbeitet und präsentiert wurden, kamen aus dem Gremium erneut Vorstellungen. Mit diesen soll sich nunmehr der Bauausschuss bei einer seiner nächsten Sitzungen befassen, obwohl Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) wissen ließ, eine Zusammenkunft sei aufgrund der Corona-Pandemie nicht so einfach. Auf alle Fälle solle bei der Januar- oder auch der Februarsitzung eine endgültige Entscheidung im Gemeinderat über den geänderten Flächennutzungsplan erfolgen.

SPD: Verhandlungen führen

Günter Peinelt und die anderen Gemeinderäte erfuhren, dass das vorgesehene neue Baugebiet "Zur Docke" Sorge bereite. Der Grund: Ein angedachter Investor habe einen Rückzieher gemacht. Er stehe nicht mehr zur Verfügung. Das war für die SPD-Fraktion Anlass, einen Vorstoß zu unternehmen. Als mögliches Ablaufschema zur dortigen Baulandentwicklung schlugen die SPD-Gemeinderäte unter anderem vor, einen neuen Investor zu suchen, Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern zu führen und eine Bauleitplanung zur Aufstellung eines Bebauungsplanes in die Wege zu leiten. Ein Erschließungsvertrag sei anzustreben, die Vermarktung durch einen neuen Investor durchzuführen und ein Planungsbüro einzuschalten. Zum Sachstand Baugebiet "Mühlrangen" ließ Wittmann wissen, dass die Erbengemeinschaft eventuell eine Erschließung in Eigenregie vornehmen wolle.

Die beiden CSU-Anträge auf Einrichtung eines Kommunenfunks und Bereitstellung öffentlicher Sitzungsunterlagen wurden zwecks weiterer Behandlung an die Verwaltung verwiesen.

Vertragsverlängerungen

Die ausgelaufene Zweckvereinbarung mit dem Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB) für den Kanalunterhalt wurde verlängert. Die Kosten betragen für die Betriebsführung 33000 Euro. Eine Kanalbefahrung mittels Kamera, um Schadstellen zu finden, soll in die Wege geleitet werden.

Der auslaufende Pachtvertrag zwischen der Gemeinde und dem TSV wurde verlängert.

Auch die Gemeinde Grub am Forst erhielt eine Urkunde des Kultusministeriums als "Digitale Bildungsregion".