Mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses soll Mitte des Monats April dieses Jahres begonnen werden. Dieses Ziel setzten die Gemeinderäte am Montagabend ohne Gegenstimme. Der Neubau entsteht in Verbindung mit dem Gemeinschaftshaus Alte Bäckerei auf dem Grundstück Seilersgasse 1.

Wie Moritz Eichhorn vom Ingenieurbüro i:up erklärte, stehen die Unterlagen zur Ausschreibung bereit, auch eine Einbauküche soll in die Ausschreibungen eingebunden werden. So weit waren sich die Räte einig, etwas kontrovers ist die Auffassung bezüglich der Heizanlage. Bürgermeister Martin Rauscher (ÜWN) favorisiert eine Hackschnitzelheizung und wünschte einen Grundsatzbeschluss, dieses Vorhaben zu forcieren. Bernd Roßberg (SPD) meinte, erst müssten Vergleichsangebote der verschiedenen Heizungsanlagen eingeholt werden. "Wir müssen wissen, was kostet ein Kilowatt Hackschnitzel, was kostet ein Kilowatt Gas." Tina Großmann kritisierte dies wiederum als widersprüchlich. "Wir hatten doch gesagt, dass wir einen alternativen Weg gehen wollen, und jetzt soll der Bürgermeister auf einmal erst Zahlen bringen?" Kilian von Pezold (CSU) betonte, dass eine Hackschnitzelheizung nicht um jeden Preis die Zielsetzung sei.


Wann kommt Isabel Strehle?

Frank Schönfelder von der Planungsgruppe Strunz stellte die Entwürfe des Bauabschnittes 3 der Städtebauförderung vor, die das neue Brückenbauwerk und die Ufer- und Parkstraße umfasst. Die Räte bedauerten in diesem Zusammenhang, dass Isabel Strehle als zuständige Bearbeiterin in der Regierung von Oberfranken die Gemeinde noch nicht besucht hat, um das Vorhaben in Augenschein zu nehmen. Es geht um die Gestaltung des Hartplatzes und vor allem und die Schaffung von Parkplätzen. Hier gehen die Meinungen von Strehle, den Planern und den Räten auseinander. Wie Schönfelder betonte, bestehe schon immer ein massiver Bedarf an Parkplätzen. Frank Gallinsky sagte dazu: "Es wäre schön, wenn sich Frau Strehle ein Bild vor Ort machen könnte, nur aus den Plänen ist die Situation nicht erkennbar." Einstimmig beschloss das Gremium, nochmals die Argumente bei der Regierung von Oberfranken vorzutragen. Details wie die Uferbefestigung und die Höhe der Mauer wurden eingehend besprochen, auch die Beleuchtung war ein Thema. Schönfelder schlug vor, Musterlampen bei Nacht anzuschauen, um zu sehen, wie die Beleuchtung wirkt. "Es ist die gute Stube und so sollte sie gestaltet sein", sagte er.


Es werde Licht

Aus der Bürgerversammlung kam der Wunsch auf, die Gemeinde nachts besser zu beleuchten. Hierzu möchten sich die Räte zur einer Nachtrunde treffen. Außerdem, so Rauscher, sollen Bürger auf dunkle Ecken hinweisen. "Wir setzen das in das Mitteilungsblatt und die Bürger sollen die Stellen melden, die zu dunkel sind."
Der Gemeinderat beschloss außerdem wegen der Schäden in der Turnhalle, ein Bodengutachten in Auftrag zu geben.