Ahorn
Ukraine-Hilfe

"In fremder Gegend heimisch werden": Gemeinde veranstaltet Kennenlernabend für Ukrainer

Die Gemeinde Ahorn veranstaltete unter dem Motto "Auf eine Bratwurst mit dem Bürgermeister" einen Kennenlernabend für alle Geflüchteten aus der Ukraine.
Ahorn: "In fremder Gegend heimisch werden" - Kennenlernabend für alle Ahorner Ukrainer
Foto: Gemeinde Ahorn
+1 Bild
}

Unter dem Titel „Auf eine Bartwurst mit dem Bürgermeister“ lud die Gemeinde Ahorn zusammen mit dem Ahorner Helferkreis alle in Ahorn und den Ortsteilen untergebrachten Ukrainer ins Bürgerhaus Linde nach Ahorn ein, verkündet die Gemeinde Ahorn.

Ziel war es, dass die insgesamt aktuell 76 in der Gemeinde Ahorn untergebrachten Ukrainer*innen sich kennenlernen, untereinander austauschen und auch Kontakte zu dem Ahorner Helferkreis knüpfen konnten.

Dank Dorothee Gerhardt, Mitarbeiterin Verwaltung aus dem Bereich Soziales, wurde die Veranstaltung zu einer offenen Zusammenkunft, bei der es sich bei Coburger Bratwurst und Kuchen gut austauschen ließ.

„Nicht nur unseren Ukrainern tut es gut unterstützt zu werden, auch den Helfenden gibt es jede Menge zurück und erfüllt mit Liebe und Dankbarkeit“, so Dorothee Gerhardt, Leitung Bereich Soziales Gemeinde Ahorn.

Um das Eis am Anfang zu brechen, wurden kurzerhand von Bürgermeister Martin Finzel eine Vorstellungsrunde angestoßen. Jeder Ukrainer hatte seine ganz eigene Geschichte zu erzählen, wo er herkommt, was er gemacht hat und welche Familienmitglieder mit ihm gekommen sind.

Dank Konstantin Podolskyi, der selbst schon lange mit seiner Familie in Ahorn wohnt und der Gemeinde als Übersetzer zur Seite sprang, konnte unkompliziert vermittelt werden. Sprachbarrieren sind dafür da, dass man sie überwindet und gemeinsam hilft.

Zum gegenseitigen Kennenlernen braucht es manchmal auch nicht wirklich viel und so wurde es ein geselliger und gelungener Austausch. Bürgermeister Martin Finzel freut sich, dass es dank Dorothee Gerhardt und ihrem unermüdlichen Einsatz in Ahorn so schnell funktioniert hat, alle Behördengänge und Anforderungen zu organisieren.

„Ein Abend wie dieser ist wichtig, dass sich die Ukrainer bei uns etwas besser einleben können, sich aufgenommen fühlen und in einer eigentlich fremden Gegend heimisch werden.“