Sein Vertrag in Bayreuth gilt für die Saison 2015/2016. Horton, der 2012 im alljährlichen NBA-Draft keine Berücksichtigung fand, startete seine Profikarriere beim französischen Zweitligisten Boulogne-sur-Mer und spielte danach in Zypern, Mexiko und Australien. "Ken ist ein sehr variabler Spieler, der sowohl die Positionen 3, 4 und 5 spielen kann. In Finnland war der Power Forward seine Stammposition, er musste aber hin wieder auch Center spielen. Durch seine Athletik und Schnelligkeit ist er wirklich auf allen drei großen Positionen einsetzbar", freut sich Medi-Headcoach Michael Koch auf den Neuzugang.

Gerade einmal einen Monat ist es her, dass Kenneth Horton mit denen im Osten Finnlands beheimateten Kataja Baskets erstmals in deren Vereinsgeschichte den Meistertitel erringen konnte. Horton hatte daran großen Anteil.
In der Finalserie gegen die Bisons Loimaa, die über fünf Spiele ging, konnte er 71 Punkte und 47 Rebounds für sich verbuchen, dabei kam er auf zwei Double Double.

"Ken ist ein guter Verteidiger, er hat einen guten Wurf von Außen, kann aber auch stark zum Korb ziehen. Was für uns aber auch wichtig war ist, dass er ein echter Teamplayer ist. Natürlich ist Finnland keine Spitzenliga in Europa, aber Ken ist heiß darauf, sich in der Bundesliga zu zeigen und zu behaupten", sagt Michael Koch.
Mit den Finnen war Ken Horton in der vergangene Saison auch auf europäischem Parkett unterwegs. In sechs Spielen in der EuroChallenge - die für Kataja alle verloren gingen - markierte er im Schnitt 17,3 Punkte, holte 5,3 Rebounds und gab 2,0 Assists. red/F.K.