Von nicht unwesentlicher Bedeutung für den Spielausgang dürften die Matchstrafen gegen die beiden Bayreuther Leistungsträger Ivan Kolozvary und Marcel Juhasz gewesen sein: Kolozvary musste das Eis bereits in der siebten Spielminute nach einem Check mit Verletzungsfolge verlassen. Diese Entscheidung des unsicher leitenden Schiedsrichter-Trios war noch nachvollziehbar, ganz anders die Situation in der 25. Minute, die zur Herausstellung von Juhasz führte. Dieser war von EVR-Torhüter Martin Cinibulk zunächst mit Händen und Knien "bearbeitet" worden und hatte sich der Attacken erwehrt. Beide Streithähne durften vorzeitig zum Duschen gehen.

Ohne die beiden Leistungsträger kam nur wenig Spielfluss bei den Tigers auf, dennoch sorgte Verteidiger Christopher Kasten für die erste Führung (26.), die die Gäste jedoch wenig später durch Andreas Feuerecker (29.) ausgleichen konnten. Andreas Geigenmüller sicherte den Wagnerstädtern nach einem Alleingang (34.) eine 2:1-Führung vor dem Schlussabschnitt. Acht starke Minuten bescherten den Gästen dann die Wende: Nach dem Ausgleich durch Welter (45.) trafen Tegkaev (51.) und Heger (53.) zum 4:2-Zwischenstand, Geigenmüllers zweiter Treffer (58.) in der Bayreuther Schlussoffensive kam zu spät.

Im letzten Spiel des Kalenderjahres gastieren die Bayreuther am Montag in Klostersee, am 3. Januar 2014 bietet sich den Waßmiller-Schützlingen beim Gastspiel in Regensburg postwendend die Möglichkeit zur Revanche.