Im Bereich der Kettenbrücke in der Bamberger Innenstadt gab es in der Nacht von Freitag (20.08.) auf Samstag (21.08.) wieder zahlreiche Beschwerden wegen Ruhestörung. Daraufhin kassierte die Polizei mehrere Musikboxen der Feierenden ein.
Die Lage in der Bamberger Innenstadt bleibt weiterhin angespannt. Zunächst lieferte die untere Brücke regelmäßige negative Schlagzeilen wegen Ruhestörung. nun wichen die meisten Jugendlichen unter die Bamberger Kettenbrücke aus. Die Anwohner dort sind nicht begeistert.
Die Bamberger Polizei berichtet, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag (21.08.2021) mehrere Beschwerden von Anwohnern im Bereich der Kettenbrücke gab. Nach Angaben der Polizei Bamberg störte die Anwohner am meisten die Musik, die durch mitgebrachte Musikboxen schallte.
In der Bamberger Innenstadt gab es zahlreiche Beschwerden wegen Ruhestörung
Deshalb kassierte die Polizei Bamberg insgesamt vier Musikboxen ein, um weitere Ruhestörungen zu vermeiden. Die Boxen können auf der Dienststelle wieder abgeholt werden.
Ein 34-jähriger Mann aus dem Bamberger Osten war sehr uneinsichtig und kündigte an, in der nächsten Nacht erneut laut Musik hören zu wollen. Er erhält seine Musikbox erst wieder nach dem Wochenende.
34 jähriger aus dem Bamberger Osten!🤔
Sagt alles
das soll jetzt aber kein Vorurteil gegen Bewohner*Innen aus Bamberg Ost sein, oder?
Vielleicht sollte man mal darüber
nachdenken diesen jungen Menschen
ihre genommenen Rechte auf feiern in
den dafür vorgesehenen Räumen wieder
zurückzugeben dann bräuchten sie nicht
auf der Straße zu feiern.
An die beiden Kommentatoren sie waren
wahrscheinlich nie Jung und haben auch
nichts erlebt deshalb können sie sich auch
nicht Vorstellen das die Leute einfach nur
frei sein wollen.
Lieber beim feiern sich mit Corona infizieren
als zuhause im Keller vor sich hin vegetieren
Aber Hallo, ich war auch jung, habe auch gefeiert aber dabei garantiert niemand anderes durch Lärm belästigt, schon gar nicht öffentlich bis in die frühen Morgenstunden. Meine Kumpels und Kumpelinen haben auch keine Radwege bewusst provozierend blockiert und Radfahrer vom Rad geschmissen. Unsere Feierlichkeiten nach 22 Uhr fanden in unseren Privatwohnungen statt, haben dann aber auch bis früh um 5 gedauert. Die Lautstärke der Stereoanlage war so eingestellt, dass die Nachbarn ihren Schlaf fanden. Auch mal einer übern Durst wurde getrunken, dann haben wir in die Toilette gekot.t und nicht irgendwo im Freien an irgendeine Hauswand. Freiheit endet bekanntlich da, wo die Rechte weiterer Mitmenschen eingeschränkt werden.
Die Typen, die seit geraumer Zeit, auch schon vor Corona, unter der Kettenbrücke abhängen und auch schon tagsüber Passanten und Radfahrer belästigen und gefährden, kämen an keinem Türsteher vorbei.
Was sich dort abspielt, ist keine Folge von geschlossenen Clubs, sondern Auswirkung der Unfähigkeit der Stadt Bamberg und ihrer Ordnungsorgane für selbige zu sorgen.