Das symbolische Band wurde am Beginn der Straße in Höfenneusig und beim Straßenbeginn in Zaugendorf durchschnitten. Bei der kirchlichen Weihe bezeichnete Bürgermeister Bruno Kellner die Straße als wichtige Infrastrukturmaßnahme, sinnvoll für die Förderung des Tourismus und als Zufahrt zum "Gold Dorf" Mürsbach.

Bei der Baumaßnahme wurde außerdem das Glasfaserkabel für die Breitbandversorgung der nördlichen Gemeindeteile verlegt. Kellner, hob hervor, dass die Durchführung dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert worden sei, obwohl nur 30 Prozent der Kommunen in den Genuss dieser Bezuschussung gekommen seien.


"Vor der Durchführung des Projektes musste bei 51 Grundstücksbesitzern und Pächtern, deren Grundstücke für die Baumaßnahme gebraucht wurden, Überzeugungsarbeit geleistet werden", sagte der Bürgermeister. Bei ihnen bedankte er sich für ihr Verständnis. Sein Dank galt ebenfalls der Regierung von Oberfranken, dem Staatlichen Bauamt, dem Ingenieurbüro Weyrauther und der bauausführenden Firma Rädlinger. Baudirektor Uwe Zeuschel von der Regierung von Oberfranken sprach von einer aus volkswirtschaftlicher Sicht, vernünftigen Baumaßnahme.

Er räumte ein, dass bei der ersten Besichtigung der Eindruck entstanden sei, es handele sich im Vergleich zu anderen Straßen um eine Top-Straße. Ein gewisser Schädigungsgrad sei aber vorhanden gewesen. Daher habe man die bestehende Straßensubstanz auch noch in Teilen erhalten können. In fünf Jahren wäre der Schädigungsgrad wahrscheinlich deutlich größer gewesen und die Kosten höher, betonte er.

Jetzt sei die Straße ein bisschen breiter und ein bisschen schneller, deshalb wünsche er stets unfallfreies Fahren, so der Baudirektor. Unter einem anderen Aspekt sah Pfarrer Reinhold Braun bei der Segnung die Straße. Er sprach von zwei Straßenabschnitten in zwei Bistümern. Daher erfolge die Segnung mit einem Pfarrer aus dem Erzbistum Bamberg und einem Ministranten aus dem Bistum Würzburg.

Die Fürbitten wurden an den heiligen Christophorus den Schutzheiligen der Autofahrer gerichtet. Anschließend sagte der Pfarrer, dass Straßen als Verkehrswege zueinander führten. An dieser Straße gebe es einige Wirtshäuser, aber auch Kirchen und Kapellen in denen sich die Menschen begegnen könnten.

Zum Schluss gab Michael Russ der Niederlassungsleiter der Firma Rädlein den erhaltenen Dank zurück. Durch engagiertes Miteinander aller Beteiligten, habe die Baufirma sehr zügig arbeiten können, dass müsse man besonders erwähnen, sagte Michael Russ.