Grüngutsammlung und Biotonne in Bamberg: Stadt gibt Winter-Tipps

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Die Stadt Bamberg informiert über Grüngutsammlung und gibt Tipps gegen festfrierenden Biomüll.

Anlässlich der derzeit laufenden Grüngutsammlung informiert die Abfallwirtschaft der Stadt Bamberg über die Entsorgungsmöglichkeiten für Gartenabfälle und gibt praktische Tipps, wie sich das Festfrieren von Bioabfällen in der Biotonne während der kalten Jahreszeit vermeiden lässt.

Unabhängig von der zweimal jährlich stattfindenden Grüngutsammlung fallen das ganze Jahr über Bio- und Gartenabfälle an. Für deren Entsorgung stehen ganzjährig verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So können kompostierbare Gartenabfälle bei der städtischen Kompostanlage (Rheinstraße 4b, Bamberg) abgegeben werden.

Reichen die Kapazitäten der Biotonne zeitweise nicht aus, bieten städtische Gartenabfallsäcke eine praktische Ergänzung. Die Säcke haben ein Fassungsvermögen von 120 Litern und bestehen aus speziellem Papier, das gemeinsam mit dem Inhalt kompostiert werden kann. Sie sind gegen eine Gebühr von 2,00 Euro pro Sack im Rathaus am ZOB (Promenadestr. 2a, Bamberg) oder bei Bamberg Service (Margaretendamm 40, Bamberg) erhältlich.

Herbstlaub muss jedoch nicht direkt in der Biotonne entsorgt werden. Im heimischen Garten kann dies beispielsweise als Einnistung für Igel oder Winterabdeckung für Gemüsebeete verwendet werden.

Biotonne im Winter: So friert der Biomüll nicht fest

Mit sinkenden Temperaturen steigt die Gefahr, dass feuchte Bioabfälle in der Biotonne festfrieren. Im ungünstigsten Fall kann die Tonne dadurch nicht vollständig entleert werden. Mit einigen einfachen Maßnahmen kann diesem Problem jedoch wirksam vorgebeugt werden.

Besonders feuchte Abfälle, beispielsweise Kaffeefilter, Teebeutel oder Obst- und Gemüsereste, begünstigen das Festfrieren. Deshalb sollten nasse Bioabfälle zunächst gut abtropfen und anschließend in Zeitungspapier eingewickelt werden. Das Papier nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hilft dabei, ein Festfrieren zu verhindern. Alternativ können kompostierbare Papiertüten verwendet werden, die mitsamt ihrem Inhalt in die Biotonne gegeben werden dürfen. Kompostierbare Kunststoffbeutel sind dagegen nicht erlaubt, da sie sich im Verwertungsprozess häufig nicht ausreichend schnell zersetzen.

Auch die richtige Befüllung und der Standort der Biotonne spielen eine wichtige Rolle. Folgende Tipps helfen dabei, den Biomüll möglichst frostfrei durch den Winter zu bringen:

  • Boden auslegen: Eine dünne Lage Zeitungspapier am Tonnenboden kann verhindern, dass Bioabfälle festfrieren und anhaften.
  • Locker befüllen: Bioabfälle nicht in die Tonne pressen. Eine lockere Befüllung erleichtert die Entleerung.
  • Geschützten Standort wählen: Wenn möglich, sollte die Biotonne an einem windgeschützten, möglichst frostgeschützten Platz stehen, beispielsweise nahe einer Hauswand.
  • Trockenes Material verwenden: Zwischenschichten aus trockenem Laub können überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und das Zusammenfrieren der Abfälle reduzieren.

Sollten die Abfälle dennoch festfrieren, können sie vor der Leerung vorsichtig mit einem geeigneten Gegenstand vom Tonnenrand gelöst werden. Dabei ist darauf zu achten, die Innenwände der Tonne nicht zu beschädigen.

Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich sowohl Garten-, als auch Küchenabfälle in der kalten Jahreszeit umweltgerecht und problemlos entsorgen. Die Stadt Bamberg bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise zur Bereitstellung und Befüllung der Biotonne zu beachten.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Jutta Neuner, Umweltamt