- 4-Personen-Haushalt:
- Wohnung: ca. 2.000 bis 3.400 kWh (Mittelwert: ca. 2.600 kWh)
- Haus: ca. 3.100 bis 4.500 kWh (Mittelwert: ca. 3.800 kWh)
Wenn das Warmwasser über einen Durchlauferhitzer oder einen Boiler mit Strom erhitzt wird, steigt der Jahresverbrauch noch einmal deutlich an (z. B. beim Single auf ca. 1.600 kWh, bei einer vierköpfigen Familie um über 4.100 kWh). Hinzu kommt noch der Grundpreis, also die Kosten für die Verwaltung des Vertrags, wie den Service oder die Rechnungserstellung, und das Entgelt für den Zähler. Der monatliche Grundpreis ist je nach Anbieter unterschiedlich und liegt zwischen 6 Euro und 18 Euro. Das ist also durchaus zu beachten.
Wie hoch ist der durchschnittliche Preis pro Kilowattstunde?
Hier die notwendigen Informationen zum Preisvergleich: Der günstigste Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom in Deutschland hängt stark vom Tarif und der Region ab. Im November 2026 gelten folgende Richtwerte: Die kWh kostet ca. 26 bis 29 Cent bei klassischen Tarifen mit 12-monatiger Preisgarantie. Für Neukunden gibt es oftmals Rabatte bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Der Arbeitspreis kann dann schon mal auf bis zu 19 bis 21 Cent pro kWh sinken. Die Grundversorger verlangen vielfach über 40 Cent pro kWh.
Bei sehr günstigen Stromanbietern ist allerdings Vorsicht geboten. Die Profis in Sachen Strompreis vom Strom-Report merken dazu Folgendes an. "Günstige Anbieter stechen durch einen Neukunden- und Sofortbonus heraus. In jedem Fall lohnt ein sehr genauer Blick in die Bonusbedingungen." Und dazu gibt es noch einen Rat der Experten: "Die billigsten Stromanbieter müssen nicht immer die besten sein. Oft liegen die Stromanbieter mit den höchsten Beschwerdezahlen ganz vorne auf den ersten Plätzen der Vergleichsportale."
Manche Stromanbieter sind auch im Visier der Verbraucherschützer. Wichtig ist in jedem Fall zu beachten: Die Boni reduzieren zwar den kWh-Preis, aber nur im ersten Vertragsjahr. Der Strompreis steigt aber im 2. Vertragsjahr. Den einen günstigsten Stromanbieter gibt es nicht in jeder Region, da die Preise schwanken und abhängig vom Wohnort und Verbrauch sind.
Welche Daten brauchen Sie für den Wechsel?
Im dritten Schritt geht es darum, den besten Stromtarif auszuwählen. Dazu die Filtereinstellungen (wie z.B. die gewünschte Mindestvertragslaufzeit, Preisgarantie für max. 12 Monate oder Ökostrom) nach den Wünschen anklicken. Anbieter vergleichen und neuen Tarif wählen.
Verivox und Check24 vermitteln Kunden an den Netzbetreiber und kassieren dafür eine Provision (für Privatkunden zwischen 40 Euro und 180 Euro, je nach Stromverbrauch). Für Sie entstehen keine Kosten. Für die Auftragsübermittlung an den neuen Versorger brauchen die Preisagenturen die Nummer des Zählers. Die Stromzählernummer ist nicht mit dem Zählerstand auf dem Stromzähler oder den Vertrags- und Kundennummern zu verwechseln.
Der Name des bisherigen Versorgers, der aktuelle Zählerstand (am besten ein Foto machen) und Ihre Marktlokations-ID (MaLo-ID) sind später notwendige, aber unerlässliche Informationen für den Wechsel des Versorgers. Nachdem Sie den neuen Stromversorger ausgewählt haben, geben die Vermittler die Anmeldung weiter. Alles Weitere übernimmt dann der neue Versorger, der auch der Ansprechpartner bei allen Fragen ist.
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