Das "Eis Eck" möchte mit Selbstbedienungstruhen im Kreis Bamberg Eisgenuss rund um die Uhr ermöglichen. Doch das Team musste vor wenigen Tagen einen Schock verkraften.
Nur etwa zwei Wochen lang gibt es erst die Selbstbedienungstruhen des "Eis Eck" in Pettstadt und Strullendorf, wie Inhaber Fabian Hollet inFranken.de berichtet. Gemäß dem Selbstbedienungskonzept muss das Team darauf vertrauen, dass Kunden Geld in die angebrachte Kasse für ihre Eisbecher werfen. Am Morgen des 17. Aprils dann das Ärgernis: "Heute Nacht wurde an unserer Selbstbedienungstruhe die Kasse aus der Verankerung gerissen und Eis gestohlen", so das Team in den sozialen Medien. Auf Fotos sind Beulen in der Blechhütte zu sehen.
Zwar sei kein Geld erbeutet worden, doch die Tat schmerze seelisch: "Wir finden es sehr schade, dass unser Vertrauen auf diese Weise missbraucht wird. Unser Konzept lebt von Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt", heißt es in dem Post.
"Eis Eck"-Hütte in Strullendorf beschädigt - Inhaber dankt dennoch
"Die Kasse wurde geschüttelt und dann haben sie wahrscheinlich gemerkt, dass nichts drin ist", so Hollet im Gespräch. "Deswegen wurde sie gar nicht aufgebrochen." Somit habe sich wenigstens das Sicherheitskonzept bewährt, die Kasse abends zu leeren. Auch in der Truhe lasse er nachts nur wenig Eis. Hinzu komme Kameraüberwachung an beiden Standorten. "In Pettstadt kann man auch nur bis 22 Uhr Eis holen."
Die Polizei habe den Fall aufgenommen und in Strullendorf weitere ähnliche Fälle registriert, führt er fort. 2023 wurde die Eisdiele in Strullendorf eröffnet, wie inFranken.de damals berichtete. Hollet, der auch für Radio Bamberg moderiert, verwarf mit diesem Projekt seinen ursprünglichen Plan, ein Wirtshaus zu eröffnen. Das "Eis Eck" ist "eine kleine To-go-Eisdiele", erklärt er das Konzept.
"Sie ist nur am Nachmittag und bei schönem Wetter geöffnet. Und jetzt war der Plan, dass die, die unser Eis so gerne mögen, länger an unser Eis rankommen." Bisher habe das "sehr, sehr gut funktioniert. Die Leute haben fast immer alles bezahlt. Dafür sind wir wirklich dankbar", so Hollet. "Danke an alle, die uns weiterhin unterstützen", so das Team im Netz an seine Kunden.
Stimmt JGMeman, nächsten Monat werde ich tatsächlich 96 Jahre alt, Schöffe ginge da nicht mehr. Aber ich kümmere mich rührend um meinen Opa, das ist doch auch was.
Für die verantwortlichen Rabauken würde ich jetzt nicht auf 6 Monate Steinbruch plädieren, aber dafür 6 Monate in einer sozialen Einrichtung ohne Bezahlung; Strafe muss sein.
Und nur mal so am Rande bemerkt, das Eis im Eis Eck ist wirklich superlecker, in Pettstadt haben wir das schon öfters genossen und zudem ist es auch noch äußerst preisgünstig.
So erleichternd, dass Sie wohl das Höchstalter für Schöffen überschritten haben ...
Heutzutage kann man solche Konzepte so nicht mehr umsetzen, da es zu viele Kriminelle gibt.
Wenn keine Bargeldkasse vorhanden ist, sinkt die Einbruchsgefahr. Manche Betreiber akzeptieren nur noch bargeldlose Bezahlung mit Karte oder PayPal. Das wäre auch hier sinnvoll.
Allerdings ist diese Woche die Kriminalitätsstatistik veröffentlicht worden und zeichnet ein anderes Bild, besonders wenn man dann mal einen Blick zurück bis 1990 wirft.
Im zweiten Punkt muss ich Ihnen allerdings Recht geben: "Gelegenheit macht Diebe" und Bargeld ist gefragter als Ware. Da ist bargeldloses Bezahlen eine Option.