In Bamberg wird die Marienbrücke ab dem 16. August 2022 bis zum Ende der Sommerferien voll gesperrt. Das hat neben dem Autoverkehr auch starke Auswirkungen auf den ÖPNV.
In Bamberg droht Verkehrschaos: Ab Mitte August 2022 werden an der Marienbrücke Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das hat die Stadt jetzt bekannt gegeben. Die Arbeiten am östlichen Brückenkopf erforderten eine "Vollsperrung der Brücke für den Fahrzeugverkehr ab dem 16. August 2022", heißt es aus dem Rathaus.
Der Geh- und Radweg werde auf einer Brückenseite benutzbar bleiben. Bis zum Schulbeginn am 13. September 2022 sollen die Maßnahmen demnach abgeschlossen und die Brücke wieder frei befahrbar sein. Die Arbeiten fänden auf der Ober- und Unterseite der Brücke im Bereich Kunigundendamm statt. "Eine Vollsperrung ist daher unvermeidbar", so die Stadt.
Die Busse der Linien 905, 920, 921, 922, 936 nähmen eine Umleitung. Auf den Linien 905, 920, 921, 922 könne stadtauswärts die Haltestelle "Wilhelmsplatz" nicht bedient werden. Stadteinwärts entfielen auf diesen Linien sowie der Linie 936 die Haltestellen "Marienplatz" und "Wilhelmsplatz". Die Linien 905, 921 und 922 könnten außerdem die Haltestelle "Schönleinsplatz" in Bamberg nicht bedienen.
Apropos Bahnausbau: Hatte die Stadt nicht die Wahl einer Ostumfahrung ? Ist hier aber nebensächlich, doch wer sich monatelang über die Untere Brücke abgafert, der kommt auch mit ein paar Wochen ohne Befahrbarkeit der Marienbrücke nur schwer hinweg.
Das wird nur ein sehr, sehr kleiner Vorgeschmack auf den anstehenden, jahrelangen Bahnausbau.
Überall muss rumgebaggert werden. Finden diese Maulwürfe doch immer etwas zum Löcher buddeln und sei es nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Anscheinend ist doch noch genug Geld vorhanden.