"Ich wünsche Dir Zeit neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben." Mit diesen Liedzeilen eröffnete Pastoralreferent Stephan Tengler den "Abend(aus)klang" in der Klosterkirche am Kreuzberg. Es war nach langen Monaten der Pause das erste Konzert. Unter den gegebenen Corona-Vorgaben war die Kirche als voll zu bezeichnen.

Mit Stephan Tengler stand Gemeindereferentin Evi Warnke im Altarraum. Sie hatte Texte von Andrea Schwarz ausgewählt, die zum großen Thema "Zeit" dieses ersten "Abend(aus)klang" passten. Urlaub mitten im Alltag, sich trotz vieler Verpflichtungen und Aufgaben mitten im Alltag eine Auszeit zu gönnen, das ist nicht immer einfach, aber lohnenswert um lebendiger zu werden, sich selbst wahrzunehmen, den Träumen Raum zu geben und aufzutanken. Solch eine Tankstelle für Körper, Seele und Geist ist der Kreuzberg. Künftig möchten Stephan Tengler und Evi Warnke, beide sind im Pastoralen Raum Bischofsheim tätig,  alle zwei Monate am ersten Sonntag Abend ein solches besinnliches Konzert anbieten, das einladen soll zur Ruhe zu kommen, zu lauschen, mitzusingen, nachzudenken, das Leben, die Woche, den Tag vor Gott zu bringen.

Die Vollmondnacht zauberte ein fast schon unwirkliches Licht auf den Kreuzberg und so war zum Abschluss das Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" zum Gedicht von Matthias Claudius eine wunderschöne Verabschiedung in die Nacht.