Es waren einmal drei Bäume, die sollten der Neugestaltung der Fußgängerzone zum Opfer fallen. Da beschloss der Bauausschuss schon vor geraumer Zeit, dass die Linde am westlichen Ende der Oberen Marktstraße stehen bleiben soll. Nun scheint auch jene Platane, die am Eingang zur Fußgängerzone der Säge anheim fallen sollte, gerettet zu sein.
Nur der Baum neben dem Alten Rathaus, der dürfte keine Chance haben.

Schon kurz nachdem bekannt geworden war, dass sich die drei Bäume in Lebensgefahr befinden, fanden sich an den Stämmen Schildchen von unbekannter Hand, die Bäume statt Beton forderten. Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) verwies am Mittwoch darauf, dass das Fällen dieser drei Bäume eines der Ergebnisse der Bürgerbeiteiligung gewesen sei. Der Bauausschuss habe dann dennoch sehr schnell die Zahl auf zwei reduziert.


Eigentlich keine Gründe

Jetzt geht es um das Überleben der eigentlich mit dem Todesurteil bedachten Platane neben Kupsch und Landratsamt. Es gebe keine technischen und gestalterischen Gründe, dass die Platane fallen soll, so Blankenburg. Es sei den Planern lediglich um die Sichtbeziehung zur Kirche gegangen. "An diesem Baum wird das Konzept zur Neugestaltung der Fußgängerzone nicht scheitern", resümierte der Oberbürgermeister. Deshalb werde er sich dafür einsetzen, dass die Platane stehen bleibt.


Der Entwicklung im Wege

Anders sehe es bei dem Götterbaum in der Brunnengasse neben dem Alten Rathaus aus. Das historische Gebäude solle im Zuge der Neugestaltung attraktiver gestaltet werden und einen neuen Umgriff mit besserer Zugänglichkeit erhalten. Bei diesen Überlegungen sei der Baum auf jeden Fall im Weg.