Für die Beschäftigten werde sich durch den Verkauf nichts ändern, erklärte André Wissenberg, Vice President Marketing and Corporate Communications, am Montag auf Anfrage. Der Standort solle mit allen Arbeitsplätzen erhalten werden, betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant. Auch an der Bezahlung der Mitarbeiter ändere sich nichts. Mit Heinrich Fischer kehre ferner ein Mann ins Unternehmen zurück, der bestens mit der Branche vertraut sei, sodass für Kontinuität in der Geschäftsführung gesorgt sei. Die Mitarbeiter in allen anderen Standorten seien vor zwei Wochen informiert worden, sagte Wissenberg. Der Verkauf müsse noch durch mehrere nationale Wettbewerbsbehörden genehmigt werden und solle im 3. Quartal 2013 abgeschlossen werden. Oerlikon will sein Engagement im Textilgeschäft reduzieren, das dann von 53 auf 33 Prozent sinkt. Die Gesamttransaktion basiert auf einem Unternehmenswert von rund 650 Millionen Schweizer Franken. mr