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Thundorf
Kirche

Was wird aus dem Pfarrhaus in Thundorf?

Die Einweihung des Pfarrhauses im Jahr 1971 war ein großes Fest. Jetzt steht seine Zukunft in den Sternen.
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Heute steht das Pfarrhaus in Thundorf fast leer. Im Erdgeschoss ist nur noch das Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft "Im Lauertal" untergebracht.Philipp Bauernschubert
Heute steht das Pfarrhaus in Thundorf fast leer. Im Erdgeschoss ist nur noch das Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft "Im Lauertal" untergebracht.Philipp Bauernschubert
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Der indische Seelsorger James Kurianal, der kürzlich gestorben ist, war wohl der letzte Pfarrer, der das Thundorfer Pfarrhaus bewohnt hat. Was aus dem Gebäude samt dem großzügigen Garten werden soll, steht noch in den Sternen. Eine telefonische Nachfrage beim zuständigen Sachbearbeiter des Landbauamtes Schweinfurt brachte keine weiteren Kenntnisse. Aktuell ist im Erdgeschoss noch das Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft "Im Lauertal" untergebracht.

Das Pfarrhaus, das genau wie die katholische Pfarrkirche "St. Laurentius" im ehemaligen Wasserschloss untergebracht war, stand schon seit der Pensionierung des früheren Pfarrers (1932 bis 1964) Felix Seufert, leer. Nachdem schon seit vielen Jahren vorher nichts mehr saniert und unternommen worden war, um die Räume herzurichten, konnte man es dem damals neuen Seelsorger, Pfarrer Oskar Pflüger nicht zumuten, in das alte Haus einzuziehen. Ein völliger Innenaus- und umbau wäre nötig gewesen, um daraus eine zumutbare Wohnung zu schaffen. Zudem brachte man die Feuchtigkeit nicht aus den Wänden heraus, da das Gebäude vom Pfarrsee umgeben war.

Dem neuen Geistlichen wurde deshalb in den Anfangsjahren seiner priesterlichen Tätigkeit eine Wohnung im ehemaligen Kindergarten in der Fuchsvilla und in einer Privatwohnung eingerichtet. Schon damals wurde vom Ordinariat ein Pfarrhausneubau angeregt. Pfarrer Pflüger setzte bald nach seinem Amtsantritt alles daran, sowohl den Pfarrhausneubau, als auch die Kirchenerweiterung zu forcieren. Da der Freistaat Bayern Baulastträger für beide Gebäude ist, musste die Gemeinde nur einen Teil der Kosten finanzieren.