Draußen zeigte sich der Vor-Frühling von seiner allerschönsten Seite, drinnen im Saale des Hauses St. Michael hatten sich gut hundert Zuhörer eingefunden, und sie konnten geschlagene sechzig Minuten amüsante und interessante Lebenserinnerungen eines echten Mürschter Gewächses in Wort und Bild erleben. "Er war im Jahre 1958 mit mir gemeinsam als Klosterschüler in Fährbrück eingerückt ...", sagte Moderator Eugen Albert.
Bloching amüsierte mit Anekdoten aus seiner Kindheit und Jugendzeit. Etwa, dass er hier, wo sein Vater als Koch arbeitete, also in der ehemaligen Klosterküche, fast mehr zu finden war als zuhause. Dass er in seinem Elternhaus gleich gegenüber der Klosterkirche eine wohlbehütete Kindheit verbrachte und dass man ihm für alle Fälle noch den zweiten Vornamen Maria gegeben hatte.