Unter anderem soll die Sanierung der Ortsstraßen forciert werden, wovon Windheim in besonderem Maße profitiere. So soll die Gemeindeverbindungsstraße von Windheim zur KG 20, besser bekannt als "Haardweg", saniert werden. Vom Ortsausgang Windheim bis zur Einmündung der KG 20 wird auf der alten Asphaltdecke eine neue zur Oberbauverstärkung aufgebracht.

Punktuelle Ausbesserungen in der Tragschicht werden ebenfalls ausgeführt. Blank bezifferte die Kosten, die anfallen, auf rund 66.000 Euro. Auch innerorts wird es eine Straßensanierung geben. Hierbei kommt die Tatsache gelegen, dass der Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG) zurzeit die Wasserleitung erneuert.

Rebhügel mit Steinen bedeckt

Die zirka fünfeinhalb Meter breite Kreuzstraße und die Straße "Am Michaelsroth" werden durch die Baumaßnahmen auf einer Breite von 1,75 Metern und in einer Länge von rund 130 Meter geöffnet und wieder mit einer Bitumenschicht versehen. "Im Anschluss der Arbeiten der RMG beabsichtigt die Stadt Münnerstadt, die restliche schadhafte Fahrbahnbreite abzufräsen und eine Asphaltdecke aufzubringen", informierte Blank. Man rechne mit Kosten in Höhe von rund 17.000 Euro.

Stadtrat und Ortssprecher Klaus Schebler (Neue Wege) ging darauf ein, was in der Vergangenheit in Windheim alles bewerkstelligt wurde, und was für die Zukunft geplant ist. So wurde der Rebhügel mit Steinen bedeckt. "Im Herbst sollen hier Rebstöcke gesetzt werden, die den Platz grüner machen", betonte Schebler.

Dank an Bauhofteam

Der Ortssprecher bedankte sich ausdrücklich bei Stefan Sluzar und seinem Bauhofteam, die hier hervorragende Arbeit geleistet haben. Auch in der Dorfmitte soll in Zukunft noch einiges umgestaltet werden. So sollen auf dem Platz, auf dem ehemals das Ruf-Haus stand, Info-Tafeln angebracht werden. Ein Bürger äußerte sich, dass er nicht verstehen könne, dass das Schwimmbad nicht endlich abgerissen werde. Selbst wenn man hier einen Neubau in Betracht zöge, sei es zu wenig frequentiert, damit der Betrieb sich wenigstens im Ansatz rentiere. Da man sich den Neubau ohnehin nicht leisten könne, verstehe er nicht, warum dieses Thema immer wieder diskutiert werde.

Kritik an Stadträten

Mehrere Bürger schlossen sich dieser Meinung an. Ein anderer fand, dass die äußerst emotional geführten Diskussionen im Stadtrat nicht mehr tragbar seien. "Ich habe den Eindruck, dass in Münnerstadt Laiendarsteller versuchen, Politik zu machen", so sein Vorwurf in alle politischen Richtungen. Dabei sei das Verhalten einiger Räte unmöglich. "Setzt euch endlich zusammen oder schmeißt den Laden hin. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass in Windheim sich die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat selbst um den Friedhof kümmerten. Damit spare man der Stadt große Kosten. Hier wäre für die Ehrenamtlichen wenigstens ein "Dankeschön" angebracht.