Zehn Wohngrundstücke, drei Wohn- und Geschäftshäuser für mehrere Familien - so könnte künftig das Areal um das ehemalige Sägewerk am Schindberg aussehen. Investor Sven Melzer, dem das Grundstück des ehemaligen Sägewerkes gehört, möchte zusammen mit der Stadt das Projekt angehen. Läuft alles optimal, könnten potenzielle Häuslebauer Mitte 2022 beginnen.

Der frühere Bürgermeister Helmut Blank (CSU) hatte das Vorhaben schon einmal öffentlich gemacht, jetzt nahm der neue Bürgermeister Michael Kastl (CSU) das Thema auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung, damit auch die Kommunalpolitiker offiziell über das städtebauliche Entwicklungskonzept informiert werden. Inzwischen haben sich auch schon wieder neue Perspektiven ergeben.

Matthias Kirchner vom Planungsbüro Kirchner aus Oerlenbach stellte sich zunächst den Stadträten vor. Er sei seit Jahren mit Münnerstadt eng verbunden. "Die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat war immer sehr vertrauensvoll", betonte er. Beim neuen Projekt handele es sich um ein Grobkonzept, bei dem er die Eigentumsverhältnisse nicht weiter ins Auge gefasst habe. Das städtebauliche Ziel auf dem Areal, das ein großes Dreieck bildet, sei eine Wohnbebauung. Und das sei auch umsetzbar.