Sie unterzeichneten noch ein letztes Dokument, bekamen als Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit eine Urkunde und einen Händedruck - damit war die Arbeit der Vorstandsmitglieder für die Flurbereinigung Poppenlauer 2 Vergangenheit. Mit der Feststellung der Unanfechtbarkeit der Schlussfeststellung, wie es im Behördendeutsch heißt, kann das Verfahren nun zu den Akten gelegt werden. Zu einer letzten Sitzung hatte der Vorsitzende des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft, Amtsrat Franz-Josef Lang, ins Alte Rathaus in Poppenlauer eingeladen.
Die Flurbereinigung Poppenlauer 2 wurde am 21. September 1999 als sogenannte Unternehmensflurbereinigung eingeleitet. In Poppenlauer ging es darum, die Nachteile durch den Bau der Autobahn A 71 und Zubringers auszugleichen. Zahlreiche Grundstücke wurden dadurch zerschnitten.