In diesem Jahr feiert die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Fränkische Volksmusik Bezirk Unterfranken e. V. ihr 40-jähriges Bestehen. Um dies in einem würdigen Rahmen zu begehen, hatte sie am Freitag zu einem festlichen Abend in die Alte Aula nach Münnerstadt eingeladen. Als Moderatoren hatte der ARGE-Vorstand Eberhard Schellenberger, seines Zeichens Leiter des Regionalstudios Mainfranken des Bayerischen Rundfunks, gewinnen können. Dieser führte in charmanter Weise durch den Abend.

"Es kann noch viel passieren"

Von Schellenberger nach dem Zustand der ARGE gefragt, meinte deren Vorsitzender Reinhard Hüßner, diese sei manchmal ein "Läushammel" gewesen, stehe aber jetzt im besten Alter, sodass noch viel passieren könne. Er glaube, dass sich das Regionale, Traditionelle auch in Zukunft halten werde und freue sich, dass unter den in der ARGE Unterfranken vertretenen 88 Mitgliedsgruppen, mit mehr als 2000 Mitgliedern, auch junge Leute seien, die sich engagieren und etwas bewegen.

Reinhard Hüßner begrüßte als Gäste unter anderem Eva Maria Linsenbreder (Bezirkstagsvizepräsidentin), Christine Bender (stellv. Landrätin Schweinfurt), Thomas Bold (Landrat Bad Kissingen), Münnerstadts 1. Bürgermeister Helmut Blank, den 2. Bürgermeister Andreas Trägner sowie Vertreter des Stadtrates. Irene Jungnickel vertrat die Stadt Ebern, als Sitz der fränkischen Gesamt-ARGE.