Zur "Fränkischen Weihnacht" begrüßte Lothar Hillenbrand, der 1. Vorsitzender des Sängerkranzes Reichenbach, die Besucher, deren Zahl - im Vergleich zu den vergangenen Jahren - witterungsbedingt mit rund drei Dutzend recht überschaubar war. Ihnen spielten und sangen der Gemischte Chor und die Akkordeongruppe des Sängerkranzes Reichenbach sowie als Gastgruppen die Veeh-Harfengruppe der Lebenshilfe Nüdlingen und die Hofheimer Sänger adventliche und weihnachtliche Weisen aus Franken und darüber hinaus.


Besinnliche und nachdenkliche Texte

Den Auftakt machte der Gemischte Chor unter Leitung von Mirja Betzer, mit "Wieder naht der heil'ge Stern", es folgten von den anderen Gruppen Stücke wie "Advent ist's", "Das Warten ist vorüber" oder "Aus einer schönen Rose". In mehreren Vortragsblöcken, zwischen denen Claus Schmitt (Reichenbach) besinnliche und nachdenkliche Texte vortrug, näherte sich das Programm thematisch immer mehr an den Heiligen Abend an. So brachte der Gemischte Chor das deutsch-schwedische Stück "Weihnacht/Jul", das aus Chile stammende und beschwingt daherkommende "A las doce de la noche", das teils an Glockengeläut erinnernde "Psalite" sowie das zarte "Was ist das doch ein holdes Kind" und das stimmungsvolle "Lagen im Felde die Hirten bei Nacht" zu Gehör.


Kräftiger Applaus

Die zehn Mitglieder der Veeh-Harfengruppe präsentierten gekonnte die Weisen "Ich klopfe an", "Staad, staad, heut ist Advent", "Hirtenweise", das aus Polen stammende "Luleise Gottessohn" sowie "Es weihnachtet überall". Unter Zitherbegleitung sangen die Herren der "Hofheimer Sänger" in vierstimmigem Satz die Lieder "Nun nahen sich die Stunden", "Auf, auf, ihr Hirten im Feld", "Seht das kleine, seht das reine", "Oh heilicha Nacht, o seelicha Nach" und "Engel singen's Gloria". Mit zarten Tönen spielte die Akkordeongruppe eine "Instrumentale Weise" sowie die Stücke "Heiligste Nacht" und "Oh du liebes Jesuskind". Zum Mitsingen eingeladen waren die Besucher bei den Weisen "Tauet Himmel den Gerechten" und dem als Schlussgesang erklingenden "O freudenreicher Tag", die Thomas Betzer auf der Orgel begleitete. Mit kräftigem Applaus zollten die Besucher den Akteuren Anerkennung für die gelungene Advents- und Weihnachtsandacht, ehe sie sich durch auf verschneiten Straßen auf den Heimweg machten.