"Früher, da sind wir auch donnerstags/freitags gefahren," sagt Rainer Schauer. Doch mit der Gesundheitsreform ist die Zahl der Fahrgäste schlagartig kleiner geworden. "Vor 20 Jahren, da sind wir noch mit dem Doppeldecker gefahren, da sind alleine in Bad Kissingen 30 Leute ausgestiegen." Inzwischen steigen allenfalls bis zu fünf Leute aus und ein.

Eine von ihnen ist heute Sabine Hopp. Sie ist zum zweiten Mal in Bad Kissingen. Das erste Mal mit der Bahn, "das war ein Chaos," sagt sie. Der Bus sei bequem, das Personal höflich und die Fahrt über den Frankenwald traumhaft.

Auch Bad Kissingen hat ihr sofort gefallen. "Ich bin schon in vielen Kurorten gewesen, das ist der Ort, wo ich gedacht habe nischt wie hin." Die Berliner OP-Schwester spielt mit dem Gedanken, sich hier sesshaft zu machen, sucht einen Job. Sogar die Saale-Zeitung kennt sie schon.