Am Gradierbau und vor dem Alten Rathaus in der Bad Kissinger Fußgängerzone weisen sie auf die Präsentation hin, die schon seit dem 9. Mai in Schweinfurt zu sehen ist. So lange hat es gedauert, bis die 2,40 Meter hohen Stelen fachgerecht aufgestellt worden waren. Hatte man nicht damit gerechnet, einen entsprechenden Unterbau aus Beton herstellen zu müssen?

Sie befassen sich - "Salzwasser gibt es nicht nur am Meer - mit der Sole, die seit dem 16.
Jahrhundert in der Saline konzentriert wird. Weiteres Thema ist das Hochwasser des Jahres 1909 als "Unheilsbringer".

Aller guten Dinge sind drei. Deshalb wird im Juni eine weitere Stele in der Wandelhalle montiert. Nach Angaben aus dem Rathaus wird es möglich sein, nicht nur einen Blick in die Vergangenheit auf den früheren Eisernen Brunnenpavillon zu werfen. Er wird virtuell entstehen.

Daran arbeiten derzeit "mit Hochdruck" (Pressemitteilung) Gerhard Hirzinger, der Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronic des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik, sowie Jürgen Dudovits von der Time-in-the-Box-GmbH (München).

Sie machen es möglich, durch den von Friedrich von Gärtner erbauten Pavillon virtuell zu wandeln. Die Konstruktion wurde abgerissen, als Max Littmann Wandel- und Brunnenhale neu hat erbauen lassen.

Die Präsentation dieser Stele ist für Donnerstag, 27. Juni, vorgesehen. Warum so spät? Weil die Rekonstruktion kompliziert ist, sagt Rathaussprecher Thomas Hack, und weil sie über Leader gefördert wird. "An uns liegt es nicht", so Jürgen Dudovits. Die Animation sei fertig, man liege "gut im Zeitplan".

Falsch ist also das Gerücht, erst zu diesem Zeitpunkt hätten alle beteiligten Persönlichkeiten Zeit für einen Pressetermin...

Immerhin: Die Ausstellung in der Schweinfurter Kunsthalle in der Rüfferstraße 4 (früheres Ernst Sachs-Bad), läuft ja noch bis zum 13. Oktober. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Infos unter www.mainundmeer. de oder www.hdgb.de/main.