Nach den verheerenden Erdbeben in Ecuador gab es keine Aktivitäten der Stadt Bad Kissingen. Vor und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war die ecuardorianische Nationalmannschaft in Bad Kissingen zu Gast. Die Stadt habe seitdem jedoch keinen offiziellen Kontakt mehr mit Ecuador, berichtet Thomas Hack, Sprecher der Stadt Bad Kissingen auf Nachfrage.
Es habe ausschließlich "diverse private Kontakte" gegeben.
Während der WM lernte Bianca Glück aus Sulzthal auch Henry Richardson aus Ecuador kennen. Mittlerweile wohnt sie mit ihm in Quito, der Hauptstadt des südamerikanischen Landes. "Hier war es dramatisch", berichtet sie von dem Beben der Stärke 7,8, bei dem laut Medeinberichten mindestens 270 Menschen ums Leben kamen. "Unsere Dusche ging zu Bruch, und wir sind in Quito 120 Kilometer entfernt vom Epizentrum", berichtet sie weiter und schickt Bilder vom Badezimmer, das mit Scherben übersät ist. "An der Küste ist alles zerstört, Wahnsinn die Bilder", fasst sie ihre Eindrücke aus den örtlichen Medien zusammen.