Es wird nicht leicht werden. Die Baumaßnahme Schützenhaus wird den Verein stark beanspruchen, aber in Premich ist man willens und bereit, die Maßnahme anzugehen. Dafür wurden jetzt die letzten Weichen gestellt.
Bereits im vergangenen Monat haben die Premicher Schützen mit dem ersten Abschnitt des Anbaus an ihr Schützenheim begonnen.
Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am vergangenen Freitag holte sich der Vorstand die Zustimmung der Mitgliederversammlung für die Baumaßnahme, die mit einem "immensen finanziellen Aufwand für den Verein einhergeht", wie 1. Schützenmeister Alexander Wehner sagte.

Gottseidank gibt's eine Förderung

Rund 280 000 Euro sind für die beiden Erweiterungen an der Ost- und an der Westseite des Gebäudes geplant, stellte 2. Schützenmeister Robert Zehe den Mitgliedern das Projekt vor. Zum Glück werde das Projekt sowohl von der Marktgemeinde Burkardroth als auch vom Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) gefördert. Sonst, so Weh ner, könnten die Premicher diese Maßnahme "nicht stemmen". Ohne Frage muss auch sehr viel in Eigenleistung eingebracht werden. So sind jetzt die 142 Vereinsmitglieder gefragt: Jeder Helfer ist willkommen. In diesem Jahr noch soll der Anbau an der Westseite fertiggestellt werden, stellten die beiden Vorsitzenden des Schützenvereins "Eichelkranz" das Projekt noch einmal eingehend vor. Der Eingang in das Gebäude wird demzufolge in den Anbau verlegt. Weiter sollen in diesem Trakt eine Garderobe, eine Abstellkammer und ein Auswerteraum eingerichtet werden.

Nächstes Jahr Ost-Anbau

Die östliche Erweiterung ist für das nächste Jahr geplant. Sechs weitere Schießstände, Umkleidekabinen, behindertengerechte Sanitäranlagen und eine neue Gaszentralheizung sollen dort unterkommen. Im Zuge der Erweiterung des 1976 gebauten und bereits mehrfach erweiterten und sanierten Schützenheims sind zwei weitere Schießbahnen vorgesehen (zur Zeit befinden sich acht im Gebäude).

Weitere Pläne

Wenn Anbau und Sanierung beendet sind, ist noch lange nicht Schluss. Dann will der Verein eine "Bogenhütte" auf dem Vereinsgelände bauen. Darin sollen die Schießscheiben überwintern und eine Werkstatt soll eingerichtet werden. Mit verlängertem Dach werden die Bogenschützen dann auch eine überdachte Schießlinie bekommen.